Führungen SolothurN

 

Solothurn ist die schönste Barockstadt der Schweiz. 2000 Jahre alte Geschichten sind hier in den Mauern verborgen. Kommen Sie mit auf einen Rundgang der Ihnen bleibende Eindrücke aus der römischen, mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Epochen hinterlassen wird.

 

Marie-Christine Egger führt Sie als Bettelweib, Dienstmädchen oder als Madame de Coin persönlich durch die Altstadt. Oder begleiten Sie die Marketenderin, Maria Angulata oder den Nachtwächter.

 

Sie werden ein Stück Geschichte erleben.

 

Wir freuen uns auf Sie.

Stadtführungen in Solothurn

Aktuell

30 Jahre Solothurn Stadtführungen von 1987-2017 mit Marie-Christine Egger. Die schönste Barockstadt der Schweiz

Verschenken Sie eine Stadtführung und bestellen Sie einen Gutschein

«In Stattmure Burger und Swine»

Theaterführung durch das mittelalterliche Solothurn – Herkunft der Zahl 11

Sonntag, 17. Juni 2018

17.00 – ca. 19.00 h

Vorschau

«Barocktag 2018» auf Schloss Thunstetten

Sonntag, 24. Juni 2018

Programm

«Bücher statt Bilder» - Buchdruck bringt Bildung

Führung zu Renaissance und Humanismus in Solothurn

Sonntag, 8. Juli 2018

17.00 – ca. 19.00 h

Top of Page Führung Solothurn

«In Stattmure Burger und Swine»

 

Theaterführung durch das mittelalterliche Solothurn – Herkunft der Zahl 11

 

Sonntag, 17. Juni 2018

17.00 – ca. 19.00 h

 

Das Frauenzimmer Marie Eggerin versetzt Schulkinder und Erwachsene ins Mittelalter.

Achtung: Die Strassen sind schmutzig. Neben den Misthaufen tummeln sich Schweine und Hühner in Schlamm und Kot. Höchste Zeit, die Gassen zu pflästern!

 

Es ist eine gefährliche Zeit. Die Ritter verlieren ihre Schutzaufgabe und werden zu Raubrittern. Kennen Sie die Geschichte der Mordnacht? Bei der zweimaligen Belagerung werden Sie auf dem Wehrgang stehend unsere Stadt verteidigen müssen. Wie machen Sie das? Wie schwer wiegt ein Kettenhemd? Gerne dürfen Sie das ausprobieren.

 

Nicht nur das Erdbeben von Basel hat unsere Stadt durchgeschüttelt; auch das Wüten der Pest hat unzählige Opfer gefordert. Solothurn wird danach in Stein neu aufgebaut. Wer ein Steinhaus besitzt, ist «steinreich».

 

Auf dem Land kennt man den Tauschhandel Wir Städter kaufen das Brot neuerdings mit Brakteaten. Haben Sie schon einmal mittelalterliches Solothurnergeld in Händen gehalten?

 

Die Kirche hat immer weniger zu bestimmen, weil wir Bürger unser Selbstbewusstsein entwickeln. Wir schliessen uns zusammen und bilden 11 Zünfte, die von nun an die Stadt regieren und viele öffentliche Aufgaben übernehmen. Daher unsere Heilige Zahl 11!

 

Das Mittelalter ist farbig und voller Lebensfreude. Nichts zeigt dies so gut wie Musik und Tanz. Wir werden alle zusammen einen Reigen tanzen und an einem originellen Ort einen feinen mittelalterlichen Apéro geniessen. Die Menschen jener Zeit schätzten gutes Essen und Trinken genauso wie wir heute. Bei Nuss- und Speckbrot, mittelalterlichem Gewürzwein, Läckerli und mit Honig gesüsstem Kräutertee lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

 

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten: Erwachsene Fr. 20.-, Kinder Fr. 10.-

Öffentliche Führung: Für Schulkinder und Familien geeignet. Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

 

 

 

«Bücher statt Bilder» - Buchdruck bringt Bildung

 

Sonntag, 8. Juli 2018

17.00 – ca. 19.00Uhr

 

Die Renaissancedame Maria Angulata versetzt uns in die beginnende Neuzeit (16./17.Jh): Es ist eine sehr wichtige, aber viel zu wenig bekannte Epoche des Stadtstaates Solothurn. Zwar kennt man die militärischen Erfolge. Die geistigen Leistungen sind es jedoch wert, mindestens ebenso deutlich hervorgehoben zu werden. Das Selbstbewusstsein der Bürger erwacht.

Die Philosophen und Wissenschaftler sind vom Humanismus getragen. Die Menschen dieser Zeit beginnen wieder nachzudenken und eigenständig zu handeln. Humanisten fördern neue Ideen, sind aber keine Fanatiker.

Humanistisch gebildete Politiker bereisen Europa. Die Strassen sind staubig oder sumpfig. Im Finstern ist ein Weiterkommen unmöglich. Die Verständigung hingegen ist kein Problem, denn alle Gebildeten sprechen fliessend Latein und meist auch Altgriechisch.

An der Stiftsschule unterrichten Professoren, die Glarean unterwiesen hatte, das Trivium Dialektik, Grammatik und Rhetorik. Auch Musik wird unterrichtet. Bereits 1520 gibt es 4 Choraulen (St. Ursenknaben). Glarean hat die damalige Musiktheorie zusammengefasst, erweitert und die Zahl der Tonarten auf 12 erhöht (Dodekachordon).

Bereits 1546 besitzt Solothurn 5 Schulen. 1595 wird der Unterricht obligatorisch. Armen Bürgersöhnen wird der Unterricht aus dem Almosenfond bezahlt.

Schon seit einiger Zeit werden Bücher gedruckt. Solothurner besitzen bereits wertvolle Bibliotheken.

Die Antike und die Geschichte werden entdeckt. «Nirgends holt man sich bessern Rat für die Zukunft als aus der Vergangenheit» meint der gelehrte Stadtschreiber Hans-Jakob vom Staal. Der Begriff des finsteren Mittelalters entsteht.

Mit Zwingli wird ein reger Briefwechsel geführt, die Kirche wird hinterfragt. Kopernikus entdeckt das Gesetz der Planetenbewegungen. Leonardo da Vinci, Kepler und Galilei realisieren, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist. Kann man das biblische Weltmodell noch ernst nehmen?

Solothurn sucht die Nähe Frankreichs. Der Ambassador findet hier standesgemässe Unterkunft. Höfisches Leben hält Einzug in Solothurn.

Zur Zeit der Renaissance beginnt der Mensch, sich als Individuum wahrzunehmen. Diesen Individualismus können die Teilnehmer an der Führung beim Tanzen einer Pavane am eigenen Leib erfahren. Bei diesem Schreittanz wird das Selbstbewusstsein fühl- und sichtbar. «Keinem sei hörig, wer sich selbst zu gehören vermag» verkündete Paracelsus.

Bei einem Unterbruch im Roten Turm zeigt Ihnen Maria Angulata einzigartige Raritäten ihrem Kuriositätenkabinett.

Eine Epoche umfasst Architektur, Musik, Tanz, Medizin, Kulinarisches und vieles mehr.Fr. 20.-

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost), 17.00 Uhr

Kosten: Fr. 20.-pro Person

Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig. Für Kinder ungeeignet

 

Impressum       Webdesign: Werbeagentur Vicha AG

Projektleitung: Dr. Margit Widmann

TELEFON  076 533 11 55

Führungen Solothurn

Top of Page Führung Solothurn

FÜHRUNGEN SOLOTHURN

«In Stattmure Burger und Swine»

Theaterführung durch das mittelalterliche Solothurn – Herkunft der Zahl 11

 

Sonntag, 17. Juni 2018

17.00 – ca. 19.00

 

Das Frauenzimmer Marie Eggerin versetzt Schulkinder und Erwachsene ins Mittelalter.

Achtung: Die Strassen sind schmutzig. Neben den Misthaufen tummeln sich Schweine und Hühner in Schlamm und Kot. Höchste Zeit, die Gassen zu pflästern!

 

Es ist eine gefährliche Zeit. Die Ritter verlieren ihre Schutzaufgabe und werden zu Raubrittern. Kennen Sie die Geschichte der Mordnacht? Bei der zweimaligen Belagerung werden Sie auf dem Wehrgang stehend unsere Stadt verteidigen müssen. Wie machen Sie das? Wie schwer wiegt ein Kettenhemd? Gerne dürfen Sie das ausprobieren.

 

Nicht nur das Erdbeben von Basel hat unsere Stadt durchgeschüttelt; auch das Wüten der Pest hat unzählige Opfer gefordert. Solothurn wird danach in Stein neu aufgebaut. Wer ein Steinhaus besitzt, ist «steinreich».

 

Auf dem Land kennt man den Tauschhandel Wir Städter kaufen das Brot neuerdings mit Brakteaten. Haben Sie schon einmal mittelalterliches Solothurnergeld in Händen gehalten?

 

Die Kirche hat immer weniger zu bestimmen, weil wir Bürger unser Selbstbewusstsein entwickeln. Wir schliessen uns zusammen und bilden 11 Zünfte, die von nun an die Stadt regieren und viele öffentliche Aufgaben übernehmen. Daher unsere Heilige Zahl 11!

 

Das Mittelalter ist farbig und voller Lebensfreude. Nichts zeigt dies so gut wie Musik und Tanz. Wir werden alle zusammen einen Reigen tanzen und an einem originellen Ort einen feinen mittelalterlichen Apéro geniessen. Die Menschen jener Zeit schätzten gutes Essen und Trinken genauso wie wir heute. Bei Nuss- und Speckbrot, mittelalterlichem Gewürzwein, Läckerli und mit Honig gesüsstem Kräutertee lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten: Erwachsene Fr. 20.-, Kinder Fr. 10.-

Öffentliche Führung: Für Schulkinder und Familien geeignet. Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

 

«Bücher statt Bilder» - Buchdruck bringt Bildung

Führung zu Renaissance und Humanismus in Solothurn

 

Sonntag, 8. Juli 2018

17.00 – ca. 19.00 Uhr

 

Die Renaissancedame Maria Angulata versetzt uns in die beginnende Neuzeit (16./17.Jh): Es ist eine sehr wichtige, aber viel zu wenig bekannte Epoche des Stadtstaates Solothurn. Zwar kennt man die militärischen Erfolge. Die geistigen Leistungen sind es jedoch wert, mindestens ebenso deutlich hervorgehoben zu werden. Das Selbstbewusstsein der Bürger erwacht.

Die Philosophen und Wissenschaftler sind vom Humanismus getragen. Die Menschen dieser Zeit beginnen wieder nachzudenken und eigenständig zu handeln. Humanisten fördern neue Ideen, sind aber keine Fanatiker.

Humanistisch gebildete Politiker bereisen Europa. Die Strassen sind staubig oder sumpfig. Im Finstern ist ein Weiterkommen unmöglich. Die Verständigung hingegen ist kein Problem, denn alle Gebildeten sprechen fliessend Latein und meist auch Altgriechisch.

An der Stiftsschule unterrichten Professoren, die Glarean unterwiesen hatte, das Trivium Dialektik, Grammatik und Rhetorik. Auch Musik wird unterrichtet. Bereits 1520 gibt es 4 Choraulen (St. Ursenknaben). Glarean hat die damalige Musiktheorie zusammengefasst, erweitert und die Zahl der Tonarten auf 12 erhöht (Dodekachordon).

Bereits 1546 besitzt Solothurn 5 Schulen. 1595 wird der Unterricht obligatorisch. Armen Bürgersöhnen wird der Unterricht aus dem Almosenfond bezahlt.

Schon seit einiger Zeit werden Bücher gedruckt. Solothurner besitzen bereits wertvolle Bibliotheken.

Die Antike und die Geschichte werden entdeckt. «Nirgends holt man sich bessern Rat für die Zukunft als aus der Vergangenheit» meint der gelehrte Stadtschreiber Hans-Jakob vom Staal. Der Begriff des finsteren Mittelalters entsteht.

Mit Zwingli wird ein reger Briefwechsel geführt, die Kirche wird hinterfragt. Kopernikus entdeckt das Gesetz der Planetenbewegungen. Leonardo da Vinci, Kepler und Galilei realisieren, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist. Kann man das biblische Weltmodell noch ernst nehmen?

Solothurn sucht die Nähe Frankreichs. Der Ambassador findet hier standesgemässe Unterkunft. Höfisches Leben hält Einzug in Solothurn.

Zur Zeit der Renaissance beginnt der Mensch, sich als Individuum wahrzunehmen. Diesen Individualismus können die Teilnehmer an der Führung beim Tanzen einer Pavane am eigenen Leib erfahren. Bei diesem Schreittanz wird das Selbstbewusstsein fühl- und sichtbar. «Keinem sei hörig, wer sich selbst zu gehören vermag» verkündete Paracelsus.

Bei einem Unterbruch im Roten Turm zeigt Ihnen Maria Angulata einzigartige Raritäten ihrem Kuriositätenkabinett.

Eine Epoche umfasst Architektur, Musik, Tanz, Medizin, Kulinarisches und vieles mehr. Fr. 20.-

 

Besammlung: Baseltor Aussenseite (Ost), 17.00 Uhr

Kosten: Erwachsene Fr. 20.-

Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig. Für Kinder ungeeignet

 

 

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