Führungen SolothurN

 

Solothurn ist die schönste Barockstadt der Schweiz. 2000 Jahre alte Geschichten sind hier in den Mauern verborgen. Kommen Sie mit auf einen Rundgang der Ihnen bleibende Eindrücke aus der römischen, mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Epochen hinterlassen wird.

 

Marie-Christine Egger führt Sie als Bettelweib, Dienstmädchen oder als Madame de Coin persönlich durch die Altstadt. Oder begleiten Sie die Marketenderin, Maria Angulata oder den Nachtwächter.

 

Sie werden ein Stück Geschichte erleben.

 

Wir freuen uns auf Sie.

Aktuell

30 Jahre Solothurn Stadtführungen von 1987-2017 mit Marie-Christine Egger. Die schönste Barockstadt der Schweiz

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Stadtführungen in Solothurn

«Handwerk Gestern und Heute»

Auf den Spuren der
11 Solothurner Zünfte

 

Donnerstag, 11. April 2019

19.00 – ca. 21.00 h

Ambassadorenkrippe

In der Jesuitenkirche

 

Sonntag, 06. Januar 2019

16.45 Uhr – ca. 17.45

«Geister, Gespenster und Wiedergänger»

Geisterführung - So aber glaubten die alten Solothurner

 

Sonntag, 27. Januar 2019
17.00 – ca. 19.00 Uhr

Top of Page Führung Solothurn «HANDWERK GESTERN UND HEUTE» AUF DEN SPUREN DER 11 SOLOTHURNER ZÜNFTE Donnerstag, 11. April 2019 19.00 – ca. 21.00Uhr Der andere Stadtbummel durch Solothurn. Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn ﷯Detaillierte Information «Handwerk Gestern und Heute» ﷯Kurzinfo «Handwerk Gestern und Heute» Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ. Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn. Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals. Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden – nur mit Ihrem Beitrag auch in der Zukunft Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt Kosten: Fr. 20.- / Person AMBASSADORENKRIPPE Ochs und Esel waren dabei - und wer sonst noch? Sonntag, 06. Januar 2019 16.45 – ca. 17.45 Uhr Solothurns Ambassadorenkrippe ist ein einmaliges Kleinod aus dem 18. Jh. mit über 60 ausdrucksstarken Figuren. Die Rokokokrippe zeigt das Leben der Ambassadorenstadt in jener Zeit. Marie-Christine Egger zeigt Ihnen den Ursprung dieses schönen Brauches auf. War es Franziskus von Assisi in Greccio, oder waren es die Mysterien- und Wiegenspiele? Wie kamen die plastischen Darstellungen von den Kirchen in die Privathäuser? Dazu stellt die Krippenliebhaberin das biblische Geschehen in einen historischen Zusammenhang. ﷯Kurzinfo «AMBASSADORENKRIPPE» Am Sitz des französischen «Basidors» übertrumpften sich die patrizischen Damen und Herren mit Modespielereien. So wurde auch die bisher bescheidene Darstellung der Weihnachtsszene in die üppige Mode des Hochbarocks und des Rokoko versetzt. Deshalb ist die bezaubernde Krippe ein in der Schweiz einmaliges Ensemble, ein Dokument solothurnischer Kulturgeschichte. Jede Figur besitzt einen erstaunlich lebensecht wirkenden Wachskopf mit individuellen Gesichtszügen, echtem Haar und Glasaugen. Die Herstellung der Wachsköpfe und -figuren war einst ein blühender Zweig des Kunstschaffens der Klosterfrauen zu St. Josef. Lassen Sie sich in die Rokoko-Barock Zeit versetzen und erfahren Sie mehr zur intakten Symbolik der Krippe und zur Bedeutung von Weihnachten. Besammlung: Jesuitenkirche – hinter dem Eingang Kosten: Fr. 10.- / pro Person Dauer: 1 Std, 
Anmeldung nur bei Gruppen nötig «Geister, Gespenster und Wiedergänger» 
 Geisterführung - So aber glaubten die alten Solothurner Sonntag, 27. Januar 2019 17.00 – ca. 19.00 Uhr Am Ort des Grauens begegnen Sie dem grünen Jäger, Poltergeistern, Leichenzügen und bleichen Grabgestalten. Wissen Sie, wie man sich vor Spuk schützt? Sie lernen es vom Geist der Eggerin; doch während der Führung helfen weder Amulette noch Talismane! ﷯Kurzinfo «Geister, gespenster und Wiedergänger» Die unsichtbare Welt der Geister und armen Seelen, Dämonen, Hexen und Feen ist ein wichtiger Teil unseres kulturellen Erbes. In dieser Welt haben wir unsere Wurzeln. In unserer hektischen Welt sind diese Vorstellungen sehr gefährdet. Lassen Sie sich ins Grauen mit dem Geist der Eggerin entführen. Ohne das Grauen kann das Lichtvolle nicht existieren. Wir brauchen Dunkel um zum Licht zu kommen. Orte des Grauens sind Folge fehlenden Lichtes oder fehlenden Bewusstseins. Die Eggerin nimmt Sie mit zu Geistern, Gespenstern und Wiedergängern. Der Mensch entwickelt Geist, sonst lebten wir heute noch in der Höhle. Geist ist Verstand, Idee, Gemüt, Gefühl, Gespenst oder sind es die Seelen die keine Ruhe gefunden haben, wie der unglückliche Richter im Rathaus? Die Seelen der Ermordeten gehen nicht in die Ewigkeit bis die Tat entdeckt und gesühnt ist. Wiedergänger sind Verstorbene, die noch einmal zurückkehren, also lebende Leichname. Anders als Geister von Verstorbenen steigen Wiedergänger in ihren alten Körpern aus dem Grab. Es gibt Geister, die kennt man in ganz Europa. Dazu gehören der wilde Jäger und auch das Doggeli. Das Doggeli dringt um Mitternacht durch Astlöcher oder Schwundrisse ein, kommt schleifend über den Boden, hockt sich dem Schlafenden plötzlich auf die Brust und drückt. Sie haben furchtbare Angst zu ersticken, kein Arzt kann Ihnen helfen. Das Doggeli ist ein Dämon, der durch Spalten und Ritzen ins Schlafzimmer kommt, über die Decke zur Brust kriecht und Ihnen die Kehle zudrückt. In einem besonderen Raum werden wir uns aufwärmen. Dort entführt Sie die Eggerin in die Welt der Geisterhunde. Der Hund steht auf der Schwelle vom Diesseits zum Jenseits. Er ist ein Seelentier. Heulende Hunde sehen Geister, die den Lebenden verborgen bleiben. Auch bei uns kennt man den Hund mit den glühenden Augen. Diese symbolisieren Fegefeuer oder Hölle. Fast jede Gegend hat ihr eigenes Landesgespenst; so auch die Stadt Solothurn mit dem Geusstier. Dieses darf aber bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Der Poltergeist ist ein Produkt menschlicher Sorge und Nöten. Der Mensch befindet sich in der Übergangszeit von einer Lebensphase in eine andere, meist in der Pubertät, in einer schwierigen sozialen Lage, schweren Konflikten und Krisen. Vor dem Neubau der St. Ursenkirche befand sich der städtische Friedhof auf der Süd- und Westseite des Gotteshauses. Selbstverständlich sieht man da noch immer den Leichenzug vorüberwanken. Spuk ist die Brücke zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, die aber eigentlich ein Ganzes bilden. Kommen Sie mit, lassen Sie sich von der Eggerin erschrecken! Die Geschichten sind ein Teil unserer Wurzeln. Mit der Entwurzelung stirbt die Überlieferung. Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost) Kosten: Fr. 20.-, inklusive Konsumation Dauer: 2 Std, inkl. Halt und Konsumation Anmeldung nur bei Gruppen nötig

Neue Führung - seit Oktober 2018

 

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Projektleitung: Dr. Margit Widmann

TELEFON  076 533 11 55

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«HANDWERK GESTERN UND HEUTE»

 

AUF DEN SPUREN DER 11 SOLOTHURNER ZÜNFTE

 

Donnerstag, 11. April 2019

19.00 – ca. 21.00Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn

 

Detaillierte Information «Handwerk Gestern und Heute»

Kurzinfo «Handwerk Gestern und Heute»

 

Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ.

Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn.

Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals.

Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden –  nur mit Ihrem Beitrag auch in der Zukunft

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

 

 

AMBASSADORENKRIPPE

 

Ochs und Esel waren dabei - und wer sonst noch?

 

Sonntag, 06. Januar 2019

16.45 – ca. 17.45 Uhr

 

Solothurns Ambassadorenkrippe ist ein einmaliges Kleinod aus dem 18. Jh. mit über 60 ausdrucksstarken Figuren. Die Rokokokrippe zeigt das Leben der Ambassadorenstadt in jener Zeit.

Marie-Christine Egger zeigt Ihnen den Ursprung dieses schönen Brauches auf. War es Franziskus von Assisi in Greccio, oder waren es die Mysterien- und Wiegenspiele? Wie kamen die plastischen Darstellungen von den Kirchen in die Privathäuser? Dazu stellt die Krippenliebhaberin das biblische Geschehen in einen historischen Zusammenhang.

 

Kurzinfo «AMBASSADORENKRIPPE»

 

Am Sitz des französischen «Basidors» übertrumpften sich die patrizischen Damen und Herren mit Modespielereien. So wurde auch die bisher bescheidene Darstellung der Weihnachtsszene in die üppige Mode des Hochbarocks und des Rokoko versetzt. Deshalb ist die bezaubernde Krippe ein in der Schweiz einmaliges Ensemble, ein Dokument solothurnischer Kulturgeschichte.

Jede Figur besitzt einen erstaunlich lebensecht wirkenden Wachskopf mit individuellen Gesichtszügen, echtem Haar und Glasaugen. Die Herstellung der Wachsköpfe und -figuren war einst ein blühender Zweig des Kunstschaffens der Klosterfrauen zu St. Josef.

Lassen Sie sich in die Rokoko-Barock Zeit versetzen und erfahren Sie mehr zur intakten Symbolik der Krippe und zur Bedeutung von Weihnachten.

 

Besammlung: Jesuitenkirche – hinter dem Eingang

Kosten: Fr. 10.- / pro Person

Dauer: 1 Std,
Anmeldung nur bei Gruppen nötig

 

 

«Geister, Gespenster und Wiedergänger»

Geisterführung - So aber glaubten die alten Solothurner

 

Sonntag, 27. Januar 2019

17.00 – ca. 19.00 Uhr

 

Am Ort des Grauens begegnen Sie dem grünen Jäger, Poltergeistern, Leichenzügen und bleichen Grabgestalten.

Wissen Sie, wie man sich vor Spuk schützt? Sie lernen es vom Geist der Eggerin; doch während der Führung helfen weder Amulette noch Talismane!

 

Kurzinfo «Geister, gespenster und Wiedergänger»

 

Die unsichtbare Welt der Geister und armen Seelen, Dämonen, Hexen und Feen ist ein wichtiger Teil unseres kulturellen Erbes. In dieser Welt haben wir unsere Wurzeln. In unserer hektischen Welt sind diese Vorstellungen sehr gefährdet.

Lassen Sie sich ins Grauen mit dem Geist der Eggerin entführen. Ohne das Grauen kann das Lichtvolle nicht existieren. Wir brauchen Dunkel um zum Licht zu kommen. Orte des Grauens sind Folge fehlenden Lichtes oder fehlenden Bewusstseins.

Die Eggerin nimmt Sie mit zu Geistern, Gespenstern und Wiedergängern. Der Mensch entwickelt Geist, sonst lebten wir heute noch in der Höhle. Geist ist Verstand, Idee, Gemüt, Gefühl, Gespenst oder sind es die Seelen die keine Ruhe gefunden haben, wie der unglückliche Richter im Rathaus? Die Seelen der Ermordeten gehen nicht in die Ewigkeit bis die Tat entdeckt und gesühnt ist.

Wiedergänger sind Verstorbene, die noch einmal zurückkehren, also lebende Leichname. Anders als Geister von Verstorbenen steigen Wiedergänger in ihren alten Körpern aus dem Grab.

Es gibt Geister, die kennt man in ganz Europa. Dazu gehören der wilde Jäger und auch das Doggeli. Das Doggeli dringt um Mitternacht durch Astlöcher oder Schwundrisse ein, kommt schleifend über den Boden, hockt sich dem Schlafenden plötzlich auf die Brust und drückt. Sie haben furchtbare Angst zu ersticken, kein Arzt kann Ihnen helfen. Das Doggeli ist ein Dämon, der durch Spalten und Ritzen ins Schlafzimmer kommt, über die Decke zur Brust kriecht und Ihnen die Kehle zudrückt.

In einem besonderen Raum werden wir uns aufwärmen. Dort entführt Sie die Eggerin in die Welt der Geisterhunde.  Der Hund steht auf der Schwelle vom Diesseits zum Jenseits. Er ist ein Seelentier. Heulende Hunde sehen Geister, die den Lebenden verborgen bleiben. Auch bei uns kennt man den Hund mit den glühenden Augen. Diese symbolisieren Fegefeuer oder Hölle.

Fast jede Gegend hat ihr eigenes Landesgespenst; so auch die Stadt Solothurn mit dem Geusstier. Dieses darf aber bestimmte Grenzen nicht überschreiten.

Der Poltergeist ist ein Produkt menschlicher Sorge und Nöten. Der Mensch befindet sich in der Übergangszeit von einer Lebensphase in eine andere, meist in der Pubertät, in einer schwierigen sozialen Lage, schweren Konflikten und Krisen.

Vor dem Neubau der St. Ursenkirche befand sich der städtische Friedhof auf der Süd- und Westseite des Gotteshauses. Selbstverständlich sieht man da noch immer den Leichenzug vorüberwanken.

Spuk ist die Brücke zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, die aber eigentlich ein Ganzes bilden.

Kommen Sie mit, lassen Sie sich von der Eggerin erschrecken! Die Geschichten sind ein Teil unserer Wurzeln. Mit der Entwurzelung stirbt die Überlieferung.

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

KostenFr. 20.-, inklusive Konsumation

Dauer: 2 Std, inkl. Halt und Konsumation

Anmeldung nur bei Gruppen nötig

FÜHRUNGEN SOLOTHURN

«HANDWERK GESTERN UND HEUTE»

«Aufbruch in den Söldnerdienst» Theaterführung durch Solothurn

 

Donnerstag, 29. November 2018

Donnerstag, 1. Dezember

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Ideen sammeln für Weihnachtspäckli

Donnerstag, 11. April 2019

19.00 – ca. 21.00 Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn.

 

Detaillierte Information «Handwerk Gestern und Heute»

 

Kurzinfo «Handwerk Gestern und Heute»

 

Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ.

Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn.

Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals.

Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden –  nur mit Ihrem Beitrag auch in der Zukunft

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

AMBASSADORENKRIPPE

Ochs und Esel waren dabei - und wer sonst noch?

 

Sonntag, 06. Januar 2019

16.45 – ca. 17.45 Uhr

 

Solothurns Ambassadorenkrippe ist ein einmaliges Kleinod aus dem 18. Jh. mit über 60 ausdrucksstarken Figuren. Die Rokokokrippe zeigt das Leben der Ambassadorenstadt in jener Zeit.

Marie-Christine Egger zeigt Ihnen den Ursprung dieses schönen Brauches auf. War es Franziskus von Assisi in Greccio, oder waren es die Mysterien- und Wiegenspiele? Wie kamen die plastischen Darstellungen von den Kirchen in die Privathäuser? Dazu stellt die Krippenliebhaberin das biblische Geschehen in einen historischen Zusammenhang.

 

Kurzinfo «AMBASSADORENKRIPPE»

 

Am Sitz des französischen «Basidors» übertrumpften sich die patrizischen Damen und Herren mit Modespielereien. So wurde auch die bisher bescheidene Darstellung der Weihnachtsszene in die üppige Mode des Hochbarocks und des Rokoko versetzt. Deshalb ist die bezaubernde Krippe ein in der Schweiz einmaliges Ensemble, ein Dokument solothurnischer Kulturgeschichte.

Jede Figur besitzt einen erstaunlich lebensecht wirkenden Wachskopf mit individuellen Gesichtszügen, echtem Haar und Glasaugen. Die Herstellung der Wachsköpfe und -figuren war einst ein blühender Zweig des Kunstschaffens der Klosterfrauen zu St. Josef.

Lassen Sie sich in die Rokoko-Barock Zeit versetzen und erfahren Sie mehr zur intakten Symbolik der Krippe und zur Bedeutung von Weihnachten.

 

Besammlung: Jesuitenkirche – hinter dem Eingang

Kosten:  Fr. 10.- / pro Person

Dauer: 1 Std,

Anmeldung nur bei Gruppen nötig

«Geister, Gespenster und Wiedergänger»

Geisterführung - So aber glaubten die alten Solothurner

 

Sonntag, 27. Januar 2019

17.00 – ca. 19.00 Uhr

 

Am Ort des Grauens begegnen Sie dem grünen Jäger, Poltergeistern, Leichenzügen und bleichen Grabgestalten.

Wissen Sie, wie man sich vor Spuk schützt? Sie lernen es vom Geist der Eggerin; doch während der Führung helfen weder Amulette noch Talismane!

 

Kurzinfo «Geister, gespenster und Wiedergänger»

 

Die unsichtbare Welt der Geister und armen Seelen, Dämonen, Hexen und Feen ist ein wichtiger Teil unseres kulturellen Erbes. In dieser Welt haben wir unsere Wurzeln. In unserer hektischen Welt sind diese Vorstellungen sehr gefährdet.

Lassen Sie sich ins Grauen mit dem Geist der Eggerin entführen. Ohne das Grauen kann das Lichtvolle nicht existieren. Wir brauchen Dunkel um zum Licht zu kommen. Orte des Grauens sind Folge fehlenden Lichtes oder fehlenden Bewusstseins.

Die Eggerin nimmt Sie mit zu Geistern, Gespenstern und Wiedergängern. Der Mensch entwickelt Geist, sonst lebten wir heute noch in der Höhle. Geist ist Verstand, Idee, Gemüt, Gefühl, Gespenst oder sind es die Seelen die keine Ruhe gefunden haben, wie der unglückliche Richter im Rathaus? Die Seelen der Ermordeten gehen nicht in die Ewigkeit bis die Tat entdeckt und gesühnt ist.

Wiedergänger sind Verstorbene, die noch einmal zurückkehren, also lebende Leichname. Anders als Geister von Verstorbenen steigen Wiedergänger in ihren alten Körpern aus dem Grab.

Es gibt Geister, die kennt man in ganz Europa. Dazu gehören der wilde Jäger und auch das Doggeli. Das Doggeli dringt um Mitternacht durch Astlöcher oder Schwundrisse ein, kommt schleifend über den Boden, hockt sich dem Schlafenden plötzlich auf die Brust und drückt. Sie haben furchtbare Angst zu ersticken, kein Arzt kann Ihnen helfen. Das Doggeli ist ein Dämon, der durch Spalten und Ritzen ins Schlafzimmer kommt, über die Decke zur Brust kriecht und Ihnen die Kehle zudrückt.

In einem besonderen Raum werden wir uns aufwärmen. Dort entführt Sie die Eggerin in die Welt der Geisterhunde.  Der Hund steht auf der Schwelle vom Diesseits zum Jenseits. Er ist ein Seelentier. Heulende Hunde sehen Geister, die den Lebenden verborgen bleiben. Auch bei uns kennt man den Hund mit den glühenden Augen. Diese symbolisieren Fegefeuer oder Hölle.

Fast jede Gegend hat ihr eigenes Landesgespenst; so auch die Stadt Solothurn mit dem Geusstier. Dieses darf aber bestimmte Grenzen nicht überschreiten.

Der Poltergeist ist ein Produkt menschlicher Sorge und Nöten. Der Mensch befindet sich in der Übergangszeit von einer Lebensphase in eine andere, meist in der Pubertät, in einer schwierigen sozialen Lage, schweren Konflikten und Krisen.

Vor dem Neubau der St. Ursenkirche befand sich der städtische Friedhof auf der Süd- und Westseite des Gotteshauses. Selbstverständlich sieht man da noch immer den Leichenzug vorüberwanken.

Spuk ist die Brücke zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, die aber eigentlich ein Ganzes bilden.

Kommen Sie mit, lassen Sie sich von der Eggerin erschrecken! Die Geschichten sind ein Teil unserer Wurzeln. Mit der Entwurzelung stirbt die Überlieferung.

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.-, inklusive Konsumation

Dauer: 2 Std, inkl. Halt und Konsumation

Anmeldung nur bei Gruppen nötig

 

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