Führungen SolothurN

 

Solothurn ist die schönste Barockstadt der Schweiz. 2000 Jahre alte Geschichten sind hier in den Mauern verborgen. Kommen Sie mit auf einen Rundgang der Ihnen bleibende Eindrücke aus der römischen, mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Epochen hinterlassen wird.

 

Marie-Christine Egger führt Sie als Bettelweib, Dienstmädchen oder als Madame de Coin persönlich durch die Altstadt. Oder begleiten Sie die Marketenderin, Maria Angulata oder den Nachtwächter.

 

Sie werden ein Stück Geschichte erleben.

 

Wir freuen uns auf Sie.

Aktuell

30 Jahre Solothurn Stadtführungen von 1987-2017 mit Marie-Christine Egger. Die schönste Barockstadt der Schweiz

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Stadtführungen in Solothurn

«Handwerk Gestern und Heute»

Auf den Spuren der
11 Solothurner Zünfte

Donnertag, 12. Dezember 2019

19.00 – 21.00 Uhr

«NACHTWÄCHTER, NACHTLICHTER, NACHTTÖPFE»

Traumberuf Nachtwächter - Nachtwächter Egger erzählt aus seinem Leben

Sonntag, 10. November 2019

17.00 – 19.00 Uhr

«GLITZER, GLIMMER, GLANZ und GLORIA»

Weihnachtsführung

Vom vorchristlichen Wintersonnwend- zum heutigen Weihnachtsfest.

Sonntag, 22. Dezember 2019

17.00 – 19.00 Uhr

«MEMENTO MORI-Führung» EINSIEDELEI

Allerheiligen Himmel und Hölle, Rituale um den Tod einst und jetzt.

Freitag, 01. November 2019
19.00-20.30 Uhr
Besammlung Parkplatz St. Niklaus
Kollekte
zugunsten der Einsiedelei.

700 Jahre St. Katharinen

Lichter-& MäretZauber

29./30. November 2019

Grabstein in der Einsiedelei

«GLITZER, GLIMMER, GLANZ und GLORIA»

 

Weihnachtsführung

Vom vorchristlichen Wintersonnwend- zum heutigen Weihnachtsfest.

 

Sonntag, 22. Dezember 2019

17.00 – 19.00 Uhr

 

Weihnachten erinnert uns meist an hell erleuchtete Bäume, an Geschenke und andere Gewohnheiten. Doch woher kommen diese Bräuche - wer war St. Nikolaus und wie kam es zum Christkind?  Wie kam es zu Gebäcken wie Mailänderli, Brunsli oder Zimtsternen? Welches sind die 7 Lebkuchengewürze, und weshalb sind es just diese?

Erfahren Sie die Geschichte der aus dem 19. Jh. stammenden Bräuche bei Glühwein und Lebkuchen von Marie-Christine Egger.

Danach leben und lieben Sie die Bräuche umso mehr und wenden diese umso bewusster an – ganz im Sinne einer friedvollen Weihnachtszeit.

 

Solothurns Weihnachtsbeleuchtung glitzert wie der Sternenhimmel und ist bereits Ausdruck unseres heute gelebten Brauchtums.

Wie sah wohl der Sternenhimmel in der Weihnachtsnacht aus, und wann ist Jesus zur Welt gekommen? Warum schneiden wir ein Barbarazweiglein, und was bedeutet dies für unsere Zukunft? Kennen Sie die Geschichte des Barbaraweizens?

Advent, die Zeit der Erwartung, verschönern wir uns mit einem Adventskranz oder einem Adventskalender. Aber weshalb ist der Adventskranz rund?

In der geheizten Jesuitenkirche wärmen wir uns auf und bestaunen die einmalige Rokokokrippe mit intakter Symbolik, ein wahres Krippenjuwel! Aber wo liegt der Ursprung dieses schönen Brauches? War es Franziskus von Assisi in Greccio oder waren es die Mysterien- und Wiegenspiele? Wie kamen die plastischen Darstellungen von den Kirchen in die Privathäuser?

Im weihnachtlich dekorierten Roten Turm stärken wir uns mit heissem Glühwein und Lebkuchen – ganz im Sinne des Brauchtums. Sind Ihnen die 7 Lebkuchengewürze bekannt?

Kennen Sie den Unterschied zwischen dem Weihnachtsmann, St. Nikolaus und dem Christkind?

Kennen Sie die Geschichte des Christbaums?  Wie kam man auf die Idee, Glaskugeln an den Baum zu hängen?

Weihnachten ist ein wunderschönes Fest mit vielen sinnlichen Bräuchen. Das Wort «Brauch» leitet sich ab von «Brauchen». Jedes Jahr wieder nehmen wir diese sinnvollen und schönen Bräuche auf und leben diese.

 

 

 

«NACHTWÄCHTER, NACHTLICHTER, NACHTTÖPFE»

Traumberuf Nachtwächter - Nachtwächter Egger erzählt

 

Sonntag, 10. November 2019

17.00 – ca. 19.00 h

 

Erleben Sie die dunkle Nacht voller Gefahren - Nachtwächter Egger erzählt auf seinem Rundgang durch Solothurn von den Auswirkungen auf sein Leben durch den technologischen Fortschritt der Beleuchtung innert 50 Jahre. Eine amüsante und lehrreiche Zeitreise.

 

Der Nachtwächter gehörte zu den wenig geachteten Berufen. Er musste lediglich wach bleiben und tuten und blasen. Nachtwächter waren soziale Aussenseiter und oft dem Alkohol verfallen. Die Nacht wurde zum Tag, so dass Nachtwächter bei Tage übermüdet und geistesabwesend waren und nicht besonders hell wirkten.

Die Nacht machte Angst. Es war die Zeit der Geister, der wilden Jagd und der Albträume. Zum Schlafen waren Schutzmassnahmen wichtig. Man schlief auf einem Federbett oder einem mit Laub gefüllten Sack, meist auf mehrere Kissen gestützt, fast sitzend. Auf Reisen war es üblich, das Bett mit wildfremden Menschen zu teilen.

Jedermann, unabhängig vom Stand, benutzte den Nachttopf. So konnten lange beschwerliche «Ausflüge» vermieden werden. Geleert wurde er schwungvoll aus dem Fenster….

Bereits 1845 beschloss die Solothurner Regierung, 26 Öllampen aufzustellen. Damit konnte der Nachtwandler erkennen: Beim Lichtlein muss sich der Märetplatz befinden.

Wenig später wurde 1860 die Gasbeleuchtung eingeführt. Die neu erstellte Eisenbahn transportierte Kohlen nach Solothurn, das Gaswerk stellte das für die Strassenlampen benötigte Gas her. Nun stapfte der Laternenanzünder von Laterne zu Laterne, um die Gasstümpfe in Funktion zu setzen, «da die Beleuchtung in gegenwärtigen Zeiten für die Sicherheit ratsam ist»!

1886 kaufte Josef Müller das Kraftwerk an der Oesch und liess eine 8 km lange Stromleitung bauen. So etwas wurde vorher noch nie versucht. Bislang mussten Fabriken, die Wasserkraft benötigten, in der Nähe von Bächen oder Flüssen gebaut werden. 1880 war die Glühbirne auf den Markt gekommen, und bereits 1896 beleuchtete die erste elektrische Bogenlampe die Hauptgasse.

Diese amüsante und lehrreiche Zeitreise garantiert Unterhaltungswert und wird durch einen Halt zum Aufwärmen unterbrochen. Dort lernen Sie mit Feuerstein und Feuerstahl umzugehen, denn Zündhölzer sind Nachtwächter Egger vorerst fremd.

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Erwachsene Fr. 20.-, Kinder Fr. 10.-

Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

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Projektleitung: Dr. Margit Widmann

TELEFON  076 533 11 55

Führungen Solothurn

In der Altstadt Solothurn beim Brunnen, die Hanwerker von Gestern und Heute
«HANDWERK GESTERN UND HEUTE» AUF DEN SPUREN DER 11 SOLOTHURNER ZÜNFTE Do, 12. Dezember 2019
19.00 – 21.00 Uhr Der andere Stadtbummel durch Solothurn. Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ. Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn. Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals. Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden – nur mit Ihrem Beitrag auch in der Zukunft Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt Kosten: Fr. 20.- / Person

Grabstein in der Einsiedelei
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FÜHRUNGEN SOLOTHURN

«HANDWERK GESTERN UND HEUTE»

AUF DEN SPUREN DER 11 SOLOTHURNER ZÜNFTE

 

Do, 12. Dezember 2019
19.00 – 21.00 Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn.

 

 

 

 

 

Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ.

Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn.

Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals.

Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden –  nur mit Ihrem Beitrag auch in der Zukunft

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

«GLITZER, GLIMMER, GLANZ und GLORIA»

Weihnachtsführung

Vom vorchristlichen Wintersonnwend- zum heutigen Weihnachtsfest.

 

Sonntag, 22. Dezember 2019

17.00 – 19.00 Uhr

 

Weihnachten erinnert uns meist an hell erleuchtete Bäume, an Geschenke und andere Gewohnheiten. Doch woher kommen diese Bräuche - wer war St. Nikolaus und wie kam es zum Christkind?  Wie kam es zu Gebäcken wie Mailänderli, Brunsli oder Zimtsternen? Welches sind die 7 Lebkuchengewürze, und weshalb sind es just diese?

Erfahren Sie die Geschichte der aus dem 19. Jh. stammenden Bräuche bei Glühwein und Lebkuchen von Marie-Christine Egger.

Danach leben und lieben Sie die Bräuche umso mehr und wenden diese umso bewusster an – ganz im Sinne einer friedvollen Weihnachtszeit.

 

Solothurns Weihnachtsbeleuchtung glitzert wie der Sternenhimmel und ist bereits Ausdruck unseres heute gelebten Brauchtums.

Wie sah wohl der Sternenhimmel in der Weihnachtsnacht aus, und wann ist Jesus zur Welt gekommen? Warum schneiden wir ein Barbarazweiglein, und was bedeutet dies für unsere Zukunft? Kennen Sie die Geschichte des Barbaraweizens?

Advent, die Zeit der Erwartung, verschönern wir uns mit einem Adventskranz oder einem Adventskalender. Aber weshalb ist der Adventskranz rund?

In der geheizten Jesuitenkirche wärmen wir uns auf und bestaunen die einmalige Rokokokrippe mit intakter Symbolik, ein wahres Krippenjuwel! Aber wo liegt der Ursprung dieses schönen Brauches? War es Franziskus von Assisi in Greccio oder waren es die Mysterien- und Wiegenspiele? Wie kamen die plastischen Darstellungen von den Kirchen in die Privathäuser?

Im weihnachtlich dekorierten Roten Turm stärken wir uns mit heissem Glühwein und Lebkuchen – ganz im Sinne des Brauchtums. Sind Ihnen die 7 Lebkuchengewürze bekannt?

Kennen Sie den Unterschied zwischen dem Weihnachtsmann, St. Nikolaus und dem Christkind?

Kennen Sie die Geschichte des Christbaums?  Wie kam man auf die Idee, Glaskugeln an den Baum zu hängen?

Weihnachten ist ein wunderschönes Fest mit vielen sinnlichen Bräuchen. Das Wort «Brauch» leitet sich ab von «Brauchen». Jedes Jahr wieder nehmen wir diese sinnvollen und schönen Bräuche auf und leben diese.

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.- pro Person, inkl. Verpflegung

Dauer: ca. 2h inklusive Halt und Konsumation

Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

«NACHTWÄCHTER, NACHTLICHTER, NACHTTÖPFE»

Traumberuf Nachtwächter - Nachtwächter Egger erzählt

 

Sonntag, 10. November 2019

17.00 – 19.00 Uhr

 

Erleben Sie die dunkle Nacht voller Gefahren - Nachtwächter Egger erzählt auf seinem Rundgang durch Solothurn von den Auswirkungen auf sein Leben durch den technologischen Fortschritt der Beleuchtung innert 50 Jahre. Eine amüsante und lehrreiche Zeitreise.

 

Der Nachtwächter gehörte zu den wenig geachteten Berufen. Er musste lediglich wach bleiben und tuten und blasen. Nachtwächter waren soziale Aussenseiter und oft dem Alkohol verfallen. Die Nacht wurde zum Tag, so dass Nachtwächter bei Tage übermüdet und geistesabwesend waren und nicht besonders hell wirkten.

Die Nacht machte Angst. Es war die Zeit der Geister, der wilden Jagd und der Albträume. Zum Schlafen waren Schutzmassnahmen wichtig. Man schlief auf einem Federbett oder einem mit Laub gefüllten Sack, meist auf mehrere Kissen gestützt, fast sitzend. Auf Reisen war es üblich, das Bett mit wildfremden Menschen zu teilen.

Jedermann, unabhängig vom Stand, benutzte den Nachttopf. So konnten lange beschwerliche «Ausflüge» vermieden werden. Geleert wurde er schwungvoll aus dem Fenster….

Bereits 1845 beschloss die Solothurner Regierung, 26 Öllampen aufzustellen. Damit konnte der Nachtwandler erkennen: Beim Lichtlein muss sich der Märetplatz befinden.

Wenig später wurde 1860 die Gasbeleuchtung eingeführt. Die neu erstellte Eisenbahn transportierte Kohlen nach Solothurn, das Gaswerk stellte das für die Strassenlampen benötigte Gas her. Nun stapfte der Laternenanzünder von Laterne zu Laterne, um die Gasstümpfe in Funktion zu setzen, «da die Beleuchtung in gegenwärtigen Zeiten für die Sicherheit ratsam ist»!

1886 kaufte Josef Müller das Kraftwerk an der Oesch und liess eine 8 km lange Stromleitung bauen. So etwas wurde vorher noch nie versucht. Bislang mussten Fabriken, die Wasserkraft benötigten, in der Nähe von Bächen oder Flüssen gebaut werden. 1880 war die Glühbirne auf den Markt gekommen, und bereits 1896 beleuchtete die erste elektrische Bogenlampe die Hauptgasse.

Diese amüsante und lehrreiche Zeitreise garantiert Unterhaltungswert und wird durch einen Halt zum Aufwärmen unterbrochen. Dort lernen Sie mit Feuerstein und Feuerstahl umzugehen, denn Zündhölzer sind Nachtwächter Egger vorerst fremd.

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Erwachsene Fr. 20.-, Kinder Fr. 10.-

Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

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