Führungen SolothurN

 

Solothurn ist die schönste Barockstadt der Schweiz. 2000 Jahre alte Geschichten sind hier in den Mauern verborgen. Kommen Sie mit auf einen Rundgang der Ihnen bleibende Eindrücke aus der römischen, mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Epochen hinterlassen wird.

 

Marie-Christine Egger führt Sie als Bettelweib, Dienstmädchen oder als Madame de Coin persönlich durch die Altstadt. Oder begleiten Sie die Marketenderin, Maria Angulata oder den Nachtwächter.

 

Sie werden ein Stück Geschichte erleben.

 

Wir freuen uns auf Sie.

Stadtführungen in Solothurn

Aktuell

30 Jahre Solothurn Stadtführungen von 1987-2017 mit Marie-Christine Egger. Die schönste Barockstadt der Schweiz

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«Allzu viel in Weinfeuchte gelegen»

Wein, Weintransport und Weinkonsum.

Führung mit drei Degustationen!

 

Sonntag, 28. Oktober 2018

17.00 – ca. 19.00 Uhr

«Handwerk Gestern und Heute»

Auf den Spuren der
11 Solothurner Zünfte

 

Donnerstag, 18. Oktober 2018

19.00 – ca. 21.00 Uhr

Schweizer Schlössertag - Schloss Waldegg

 

Sonntag, 7. Oktober 2018

10.00 – 17.00 Uhr

Top of Page Führung Solothurn

«HANDWERK GESTERN UND HEUTE»

 

AUF DEN SPUREN DER 11 SOLOTHURNER ZÜNFTE

 

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Donnerstag, 15. November 2018

Donnerstag, 29. November 2018

19.00 – ca. 21.00Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn

 

Detaillierte Information «Handwerk Gestern und Heute»

Kurzinfo «Handwerk Gestern und Heute»

 

Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ.

Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn.

Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine

Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals.

Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden – s isch immer e so gsi!

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

 

 

«ALLZU VIEL IN WEINFEUCHTE GELEGEN»

 

Wein, Weintransport und Weinkonsum.

 

Die Geschichte von Wirthen und Weinschenken, Küefern und Fassbindern, Sinnern, Einlässern, Weinschätzern, Flössern, Schleppern und Schiffziehern.

 

Kommen Sie mit ins lebensfrohe alte Solothurn und tauchen Sie ein in die Geschichte des Weins!

 

Sonntag, 28. Oktober 2018

17.00 – ca. 19.00Uhr

 

Kurzinfo «Weinführung mit Degustation»

 

Die Römer brachten den Wein in Amphoren nach Salodurum. Oft benutzten Sie auch Schläuche aus Ziegen- oder Schweinehaut. Ein Graffiti in Pompei lautet: Wir sind voll wie die Schläuche!

Im Mittelalter benutzte man für den Transport Holzfässer. Karl der Grosse hatte diese in Unkenntnis des Gärungsprozesses auch für den Weintransport vorgeschrieben. Aber die Fässer waren nicht dicht. Zum Glück hatten die Flösser auf der Aare jeweils ein Ergänzungsfässchen dabei. Allerdings hat dieses nie ausgereicht…

 

Im Mittelalter liebte man es, den Wein mit exotischen Gewürzen zu verbessern. Die getrunkenen Quantitäten waren erstaunlich hoch. Doch das Wasser war in den Städten knapp und voller Krankheitskeime. Die Abwässer der Kloaken gingen ins Grundwasser, aus dem die Sodbrunnen gespeist wurden. Sogar Dienstboten bekamen Wein, und gekocht wurde lieber in Wein als in Wasser. Wein war ein Grundnahrungsmittel!

 

Im 14. Jh. schlossen sich die Handwerker zu Zünften zusammen. In den Zunftstuben und nicht in den Gaststuben fanden die opulenten Feste statt. Bratensaft macht Bruderschaft! Mitglied der Wirthenzunft waren alle, die das Handwerk rund um den Wein ausübten. Zwar durften in den Zünften keine Frauen mittrinken; aber auch Frauen schätzten die Trinkfertigkeit und stellten diese unter Beweis.

 

1449 verburgrechteten sich Solothurn und Le Landeron. Dieser Vertrag wurde regelmässig erneuert und führte zu einer engen Freundschaft. Noch heute kommt der grösste Teil unseres Bürgerweins aus Le Landeron. Weshalb nun diese Reben an das Bürgerspital gefallen sind, über den Weinkonsum der Patienten und des Pflegepersonals, dazu gibt es viele lustige Geschichten.

 

Zwar wächst in unserer Lieblings-Schwesterstadt im Westen eigener Wein; leider ist es der sauerste Wein der Welt. Weshalb die eifersüchtigen Nachbarn dies erzählen und weshalb ein Grenchner für ein Mass Wein seine Frau verkauft hat, das werden Sie erfahren.

 

Sie werden römischen, mittelalterlichen und heutigen Wein degustieren. Ihnen wird reiner Wein eingeschenkt! Gotthelf sagte über die Solothurner: Chalchbode vertreit meh! Prost!

 

Besammlung: Baseltor Aussenseite (Ost), 17.00 Uhr

Kosten: Fr. 20.-

Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig. Für Kinder ungeeignet.

Neue Führung

 

Impressum       Webdesign: Werbeagentur Vicha AG

Projektleitung: Dr. Margit Widmann

TELEFON  076 533 11 55

FÜHRUNGEN SOLOTHURN

«HANDWERK GESTERN UND HEUTE»

«Aufbruch in den Söldnerdienst» Theaterführung durch Solothurn

 

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Donnerstag, 15. November 2018

Donnerstag, 29. November 2018

19.00 – ca. 21.00 Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn.

 

 

Detaillierte Information «Handwerk Gestern und Heute»

 

Kurzinfo «Handwerk Gestern und Heute»

 

Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ.

Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn.

Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine

Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals.

Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden – s isch immer e so gsi!

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

 

«Perücken und Puder, Parfum und Parasiten»

Das barocke Leben in der Ambassadorenstadt

 

Bei einem Rundgang durch die «schönste Barockstadt der Schweiz» erzählt Madame de Coin aus ihrem Leben: Von Theater, Musik, Tanz, Mode, Hygiene - und dem prunkvollen Leben am Ambassadorenhof.

 

Sonntag, 28. Oktober 2018

17.00 – ca. 19.00

 

Kurzinfo «Weinführung mit Degustation»

 

Am Baseltor empfängt Sie die barocke Patrizierdame Madame de Coin. Bitte denken Sie daran, Ihren Pass, die Bollete, mitzubringen. Denn wer nicht aus sauberer Luft kommt, steht unter dem Verdacht aus einer mit Pest oder Cholera geschlagenen Stadt zu kommen und wird erbarmungslos zurückgewiesen.

 

Aber nicht nur Luft, auch Wasser gilt als Träger von Krankheiten. Weil Abwasser-reinigungsanlagen noch unbekannt sind, wird Wasser aus hygienischen Gründen möglichst gemieden. Körperpflege mit Wasser, Hände- und Haarewaschen sind Krankheits- und Todesfallen. Statt gewaschen werden die Kopfhaare gepudert oder mit einer üppigen Perücke überstülpt. Darunter herrscht reges Leben.

 

Aber das barocke Leben besteht nicht nur aus Parasiten. Barock ist Lebensfreude. Nach der gotischen Askese des Mittelalters und der Rückkehr zu klassischen Werten in der Renaissance wird uns allmählich bewusst, dass der Mensch Sinne hat, die auch auf Schönheit ansprechen. Barockengel bevölkern die Kirchen, überall lauern Amoretten mit heimtückischen Pfeilen, die strengen Regeln der Baukunst lösen sich auf, werden beweglich, bunt und beschwingt, Licht wird zum Gestaltungsmittel, und weil das Auge sich nicht sattsehen kann an all der Vielfalt, die es bisher übergangen hat, wird mit Sinnestäuschung geneckt und mit Scheinperspektiven in Gemälden und Architektur Weite vorgetäuscht – ein Sinnesrausch.

 

Auch das gesellschaftliche Leben wird überschwänglich. Am Ambassadorenhof ist fast jeden Abend Fest. Fackeln, Kerzen, Tafeln, Musik, Tanz und Liebschaften vermischen sich zu einer überschäumenden Lebenslust. Allerdings gelten genaue Regeln. Jede Bewegung der Füsse und Hände, jeder Gesichtsausdruck, jede Haltung des Fächers, ob geschlossen, halb oder ganz geöffnet, ob vor dem Gesicht, der Brust oder dem Fruchtbarkeitspunkt, bedeutet Einladung, Gleichgültigkeit oder Ablehnung. Und der Tanz folgt einer genauen, ausgefeilten Choreografie. Ein Leben voller Lust und Freude – sofern man nicht Gärtner, Köchin oder Zofe ist.

 

Unterbrochen wird die Führung bei einem barocken Modegetränk. Währendem lernen Sie mit Hilfe der Blumen- und Fächersprache Ihre Nächte zu organisieren.

 

WC’s gibt es nicht. Der weitläufige, von diskreten Hecken durchzogene Garten erfüllt diese Funktion. Die Damen tragen deswegen keine Unterwäsche und die Beinkleider der Herren sind an entsprechender Stelle mit einem einfach zu bedienenden Latz ausgerüstet. Das dient einerseits der Notdurft, aber auch gemeinsamen Unternehmungen im kleinsten Rahmen, je nach der Zeichensprache von Hand, Gesicht und Fächer.

 

Kein anderes Zeitalter ist so geprägt von Lust und Leid in extremen Ausmaßen. Trinksprüche und Saufkultur nehmen überhand - die Renaissancemenschen wären erbleicht angesichts der Mengen, die barocke Menschen trinken und essen. Ungeziefer und Dreck belagern Menschen und Städte und in all dem feiern barocke Menschen mit einer Lust am Leben, die Bewunderung verdient.

 

Besammlung:  Baseltor Aussenseite (Ost), 17.00 Uhr

Kosten: Fr. 20.-

Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig. Für Kinder ungeeignet.

 

Impressum

Webdesign: Werbeagentur Vicha AG

Projektleitung: Dr. Margit Widmann