FÜHRUNGEN

Öffentliche Führungen

«HANDWERK GESTERN UND HEUTE» - der «andere» Stadtbummel durch Solothurn

AUF DEN SPUREN DER 11 SOLOTHURNER ZÜNFTE

Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - «Made in Solothurn».

 

Zum ersten Mal wurde die Führung «HANDWERK GESTERN UND HEUTE» am 18. Oktober 2018 durchgeführt.

 

Testimonial

«Schon die Idee einer Stadtführung über das Handwerk von gestern und heute in der Stadt Solothurn gefällt mir sehr gut. Das Gewerbe ist der Ursprung und das Rückgrat unserer starken Wirtschaft. Speziell beeindruckt hat mich das Herzblut und das Engagement der teilnehmenden Gewerbetreibenden in ihren Betrieben. An der Führung kriegt man Zugang zu Informationen, Hinterzimmern und Produktionsräumen, die man sonst nicht zu Ohren und zu Gesicht bekommen würde. Mit der bekannten Stadtführerin Marie-Christine Egger ist sowieso jede Minute ein spannungsgeladener Genuss. Es gibt keinen Ecken, kein Fenster und keinen Erker in der Stadt, hinter dem sie nicht noch eine oder mehrere Geschichten kennt oder vermutet.»

 

Daniel Probst, Direktor Solothurner Handelskammer

 

 

«Ein herzliches Merci für die sehr interessante Stadtführung von letzten Donnerstag; sehr vieles habe ich dazu gelernt und der Blick in die «Hinterräume» (Backstube Müller und Goldschmied Hofer sowie Metzgerei Wälchli) sind einmalig.

Viel Erfolg und liebe Grüsse

Denise und Kurt Fluri, Stadtpräsident Solothurn

 

 

Die Idee entstand an einem Anlass der Stadt- und Gewerbevereinigung als Aktion gegen das «Lädelisterben». Anders, weil diese Führung das Zunftleben von «damals» beleuchtet und mit einem Einblick in 5 Gewerbebetrieben «heute» vergleicht.

 

Das «damals» mit den schleichenden Änderungen und der Herkunft der Heiligen Solothurner Zahl 11 wird von Marie-Christine Egger erzählt, so ist z.B. der heutige uns bekannte «Märetplatz» nicht der damalige «Marktplatz».

Das «heute» übernimmt Urs Gysin (Sattlerei), Ruedi Wälchli (Metzgerei), Christian Peters (Bäcker), Bernhard Schneider bzw. Stefan Jäggi (Goldschmiede) und Max Lerch (Schafwolle - Samina).

 

Die modernen Handwerker geben Einblicke in den Schweizweit einzigartigen Holzofen, in die Werkstatt der Sattlerei Gysin in der 3. Generation, in den Hinterhof der Metzgerei Wälchli mit seinen eindrücklichen Maschinen und in die Arbeitsweise eines Goldschmiedes, wo immer noch eine ruhige Hand und Handfertigkeiten gefragt sind. Beim Hirten Max Lerch erfahren Sie, wer «ehrlich» und wer «unehrlich» war und warum nur reiche Bürgerssöhne sich eine Lehre leisten konnten.

Die Führung vermittelt Einblicke und Informationen auf spielerische Art und bindet alle Sinne mit ein – daher gut geeignet für Berufsschulen, Vereine, Firmen, Historiker – und für alle, die mehr über Solothurn und über das Stadtbild prägende heutige Handwerk erfahren möchten.

Zusätzlich werden öffentliche Führungen angeboten, bei denen jeder interessierte herzlich willkommen ist.

 

Die nächsten öffentlichen Führungen:

 

Donnerstag, 15. November 2018 (ausgebucht)

Donnerstag, 29. November 2018

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Donnerstag, 11. April 2019

Donnerstag, 22. August 2019

Donnerstag, 12. Dezember 2019

 

Beginn:  19.00 – ca. 21.00Uhr

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung:  info@handwerk-solothurn-gestern-heute.ch , Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten:  Fr. 20.- / Person

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Projektleitung: Dr. Margit Widmann

TELEFON  076 533 11 55

Solothurn-öffentliche Führungen

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  •   ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN EINSIEDELEI
              ST. VERENA

    ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN EINSIEDELEI ST. VERENA

    Jeweils an Karfreitag und Allerheiligen werden öffentliche Führungen in der stimmungsvollen Einsiedelei angeboten. Als Gründungsmitglied der Gesellschaft der Einsiedelei St. Verena übernimmt Marie-Christine Egger jeweils ein Thema dieser Spezialführungen.

  • Meditationsweg Einsiedelei

    Karfreitag-Führung

    Eine Führung über den 1613 errichteten und im Jahr 2000 neu gestalten Kreuzweg von St. Niklaus zur Kirche Kreuzen aus historischer Sicht:

    Jerusalem im Jahre 33 zur Zeit des Passahfestes. Mindestens 200 000 Pilger kommen in die Stadt. Pilatus erklärt die Sicherheit zur Chefsache.

    Weshalb hat Pilatus beim Jesus-Prozess resigniert? Über welche Macht verfügten Herodes oder Kaiphas?

    War Judas wirklich ein Verräter?

    Wie stirbt ein gekreuzigter Mensch?

    Eine Führung, die nicht die theologischen, sondern die historischen Tatsachen aufzeigt. Aber gibt es überhaupt Unterschiede?

    Ergänzend dazu wird Theres Utzinger eine besinnliche Führung über den Meditationsweg anbieten.

    Karfreitag, 30. März 2018
    09.30 – 11.00 Uhr

    Besammlung: Parkplatz St. Niklaus, Solothurn

    Preis: Kollekte zu Gunsten der Einsiedelei

    Buchung: Keine Voranmeldung notwendig

    Die Führungen sind öffentlich und finden bei jedem Wetter statt.

    Für Kinder ungeeignet.

  • Memento Mori-Führung

    Memento Mori-Führung

    In katholischen Gebieten sind Allerheiligen und Allerseelen wichtige Feste im Jahreslauf. Die Reformation stand aber diesem Totenkult kritisch bis ablehnend gegenüber. Den Unmut der Reformatoren erregten insbesondere die Fürbitten für die Armen Seelen.

    Viele Menschen waren unglücklich, für ihre Liebsten nichts mehr tun zu können - eine Haltung, die wir aus heutiger Sicht mit dem neu erwachten Verständnis für die Wichtigkeit der Trauerarbeit wieder besser nachfühlen können.

    Man besucht an diesen Tagen die Gräber der Verstorbenen und schmückt sie mit Blumen und Kerzen. Lange war man davon überzeugt, dass an Allerseelen die Seelen der Verstorbenen unter den Lebenden weilen würden. Man traf Vorsichtsmassnahmen, um sie nicht zu verstimmen. Dazu hielt man Speisen oder andere Opfer bereit.

    Die Grenze zwischen dem Reich der Toten und jenem der Lebenden war an diesen Tagen und Nächten durchlässig.

    Für die Zurückgebliebenen ist es wichtig, etwas für die Verstorbenen tun zu können. So besprengt man die Gräber mit Weihwasser, was gegen die Qualen im Fegefeuer hilft. Man zündet eine Kerze oder ein Lämpchen an, das die Seelen anlocken und ihnen den Weg zum Ruheplatz ihres Körpers zeigen soll. Das Licht verhilft auch zum ewigen Licht, und nebenbei können die Seelen sich daran wärmen. Licht bildet gleichzeitig die Schranke zu den Lebenden und vertreibt die bösen Geister.

    Marie-Christine Egger führt Sie zur Geschichte und den Bräuchen rund um den Totenkult, von Jenseitsvorstellungen und Totentänzen, vom Sterben und vom Leben.

    Kollekte zu Gunsten der Einsiedelei

    Allerheiligen 1. November 2018
    19.00h, Dauer: 1.5h (bis 20.30h)

    Besammlung: Parkplatz St. Niklaus, Solothurn

    Preis: Kollekte zu Gunsten der Einsiedelei

    Buchung: Keine Voranmeldung notwendig

    Die Führungen sind öffentlich und finden bei jedem Wetter statt.

    Für Kinder ungeeignet.

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Projektleitung: Dr. Margit Widmamn