Führungen SolothurN

Stadtführungen in Solothurn

 

Solothurn ist die schönste Barockstadt der Schweiz.
2000 Jahre alte Geschichten sind hier in den Mauern verborgen. Kommen Sie mit auf einen Rundgang, witzig, interessant für Jung und Junggebliebene – Gruppen oder Einzelpersonen – und tauchen Sie wahlweise ein in die römische, mittelalterliche und frühzeitliche Epoche.

 

Marie-Christine Egger  führt Sie als Bettelweib, Dienstmagd oder als «Madame de Coin» persönlich durch die Altstadt Solothurn’s.  Begleiten Sie die Marketenderin, Maria Angulata oder den Nachtwächter und erleben Sie ein Stück Geschichte.

30 Jahre Solothurn Stadtführungen von 1987-2017 mit Marie-Christine Egger. Die schönste Barockstadt der Schweiz

Liebe Interessierte an Kultur und Solothurn,

Infolge COVID-19 mussten schweren Herzens sehr viele Führungen ausfallen. Nun sind Führungen wieder erlaubt und ich freue mich sehr, Sie wieder durch die Altstadt von Solothurn zu führen.

Wir halten uns an die Corona-Regeln des Bundesrates.

Danke dass Sie uns treu bleiben. Bleiben Sie gesund und bis bald!

 

Ihre

Marie-Christine Egger

«GESTERN und HEUTE – GEWÜRZE, GETRÄNKE, GESCHMACK und GENUSS»

 

Dienstag, 05. Oktober 2021

18.30 – 20.30 Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lädelisterben? Nicht bei uns! Das Solothurner

Gewerbe ist individuell und innovativ.

 

HEUTE - Lassen Sie sich beeindrucken von Spezialistinnen und Spezialisten mit besonderen Genussmitteln wie Grappa, Wein, Gewürzen und Teigwaren.

 

GESTERN - Seit wann gibt es diese Delikatessen, und wie

wurden sie früher genossen? Die Stadtführerin Marie-Christine Egger und vier

Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich Geschmack und handwerkliche Herstellung von Genussmitteln verändert haben.

 

 

 

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

Aktuell

Verschenken Sie eine Stadtführung und bestellen Sie einen Gutschein

«Handwerk Gestern und Heute»

Auf den Spuren der 11 Solothurner Zünfte

Donnerstag, 07. Oktober 2021

19.00 – 21.00 Uhr

Grosse Nachfrage –
15. Durchführung

«PERÜCKEN UND PUDER, PARFÜM UND PARASITEN»

Madame de Coin erzählt vom barocken Leben in der Ambassadorenstadt  – Solothurn wird zur schönsten Barockstadt der Schweiz!

Sonntag, 08. August 2021

17.00 – 19.00 Uhr

«Damen und Dirnen, Sitten und Unsitten»

Liebesfreuden im Alten Solothurn
Eine Einführung für Abgebrühte – 2000 Jahre Lieben und Leben!

Sonntag, 19. September 2021, Bettag

17.00 – 19.00 Uhr

 «GESTERN und HEUTE – GEWÜRZE, GETRÄNKE, GESCHMACK und GENUSS»

Auf den Spuren der kulinarischen Vorlieben der Menschen.

Dienstag, 05. Oktober 2021

18.30 – 20.30 Uhr

«LaSchoggi»

SCHOKOLADE – VON DER GESCHICHTE ZUM GAUMEN

Museum Schloss Blumenstein
Dienstag, 09. November 2021

Dienstag, 23. November 2021 - exklusive Weihnachtsschoggi

Dienstag, 07. Dezember 2021 - exklusive Weihnachtsschoggi

SOLOTHURNER BAROCKTAGE

Vielseitige Barockführungen – für jeden etwas

Samstag, 14. – Sonntag, 22. August 2021

Führungen mit Marie-Christine Egger

«DIE GRÜNE WELT DER EINSIEDELEI»

Eine aussergewöhnliche Führung ins Pflanzenreich – zu jeder Jahreszeit
Erlebnis

 

 

Dienstag, 10. August, 18.30 – 20.30 h

In der Altstadt Solothurn beim Brunnen, die Hanwerker von Gestern und Heute

Erfolgreiche Führung - seit Oktober 2018

«GESTERN und HEUTE – HANDWERK & ZUNFT»

 

AUF DEN SPUREN DER 11 SOLOTHURNER ZÜNFTE

 

Donnerstag, 07. Oktober 2021
19.00 – 21.00 Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn

 

 

 

 

Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ.

Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn.

 

Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals.

Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden –  nur mit Ihrem Beitrag auch in der Zukunft

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

«DIE GRÜNE WELT DER EINSIEDELEI»

Eine aussergewöhnliche Führung ins Pflanzenreich – zu jeder Jahreszeit Erlebnis

 

Dienstag, 10. August 2021, 18.30 – 20.30 Uhr

 

Julia Oehm erzählt von einheimischen Bäumen, Sträuchern und Kräutern, sowie von Moosen und Farnen, den faszinierenden Urgewächsen.

 

Marie-Christine Egger erzählt von Kienholzbrenner, Pechsieder, Spindel-, Feuer- und Lichtbäume, Liebeszauber und Orte mit vergrabenen Schätzen.

 

mehr Informationen

 

Julia Oehm

Dipl. Ing. (FH) Landschaftsarchitektur, Gartenplanung & Fachberatung

www.juliaoehm.ch

post@juliaoehm.ch /  +41 79 846 19 79

 

Marie-Christine Egger, kulturhistorische Führungen Solothurn

Heimatschutzpreis des Kantons Solothurn

www.solothurn-stadtfuehrungen.ch

info@solothurn-stadtfuehrungen.com /  +41 76 533 11 55

 

Treff- Endpunkt: Schluchteingang Süd (Seite Alterszentrum Wengistein)

Kondition: ca. 3 km zu Fuss auf Waldwegen

Kosten: Fr. 20.- pro Person, inkl. passendes Getränk

Anzahl Teilnehmer: Max. 15 Personen

Dauer: 2 Stunden, unterbrochen von einem kurzen Halt.

Anmeldung: Julia Oehm: post@juliaoehm.ch oder Marie-Christine Egger: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch

 

Auch Gruppenführungen buchbar

Kosten: Fr. 250.- pro Gruppe, inkl. einem passenden Getränk

 

 

 

«Perücken und Puder, Parfüm und Parasiten»

Madame de Coin erzählt vom barocken Leben in der Ambassadorenstadt - Solothurn wird zur schönsten Barockstadt der Schweiz!

 

Sonntag, 08. August 2021

17.00 – 19.00 Uhr

 

Bei einem Rundgang durch die «schönste Barockstadt der Schweiz» erzählt Madame de Coin aus ihrem Leben: Von Theater, Musik, Tanz, Mode, Hygiene - und dem prunkvollen Leben am Ambassadorenhof.

Marie-Christine Egger entführt Sie mit allen Sinnen ins barocke Zeitalter und weisst Sie in die Fächersprache für «Ihre» Nacht ein.

 

Am Baseltor empfängt Sie die barocke Patrizierdame Madame de Coin. Bitte denken Sie daran, Ihren Pass, die Bollete, mitzubringen. Denn wer nicht aus sauberer Luft kommt, steht unter dem Verdacht aus einer mit Pest oder Cholera geschlagenen Stadt zu kommen und wird erbarmungslos zurückgewiesen.

Aber nicht nur Luft, auch Wasser gilt als Träger von Krankheiten. Weil Abwasserreinigungsanlagen noch unbekannt sind, wird Wasser aus hygienischen Gründen möglichst gemieden. Körperpflege mit Wasser, Hände- und Haarewaschen sind Krankheits- und Todesfallen. Statt gewaschen werden die Kopfhaare gepudert oder mit einer üppigen Perücke überstülpt. Darunter herrscht reges Leben.

Aber das barocke Leben besteht nicht nur aus Parasiten. Barock ist Lebensfreude. Das gesellschaftliche Leben wird überschwänglich. Am Ambassadorenhof ist fast jeden Abend Fest. Fackeln, Kerzen, Tafeln, Musik, Tanz und Liebschaften vermischen sich zu einer überschäumenden Lebenslust. Allerdings gelten genaue Regeln. Jede Bewegung der Füsse und Hände, jeder Gesichtsausdruck, jede Haltung des Fächers, ob geschlossen, halb oder ganz geöffnet, ob vor dem Gesicht, der Brust oder dem Fruchtbarkeitspunkt, bedeutet Einladung, Gleichgültigkeit oder Ablehnung. Und der Tanz folgt einer genauen, ausgefeilten Choreografie. Ein Leben voller Lust und Freude – sofern man nicht Gärtner, Köchin oder Zofe ist.

Kein anderes Zeitalter ist so geprägt von Lust und Leid in extremen Ausmaßen. Trinksprüche und Saufkultur nehmen überhand - die Renaissancemenschen wären erbleicht angesichts der Mengen, die barocke Menschen trinken und essen. Ungeziefer und Dreck belagern Menschen und Städte und in all dem feiern barocke Menschen mit einer Lust am Leben, die Bewunderung verdient.

Lass en Sie sich von Marie-Christine Egger in dieses Zeitalter entführen.

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.- pro Person, inkl. Verpflegung

Dauer: ca. 2h inklusive Halt und Konsumation
Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

 

 

Solothurner Barocktage

Vielseitige Barockführungen – für jeden etwas!

 

Samstag, 14. August – Sonntag, 22. August 2021

Führungen mit Marie-Christine Egger

Gesamtprogramm und Buchung unter www.barocktage.ch

 

Solothurn macht ihrem Image als «schönste Barockstadt der Schweiz» alle Ehre. Die Solothurner Barocktage finden vom 
14. bis 22. August 2021 zum ersten Mal statt – mit einem reichhaltigen Programm.

Solothurn nennt sich zu Recht «die schönste Barockstadt der Schweiz». Von 1530 bis 1792 residierten hier die Ambassadoren der französischen Könige, was die Architektur der Stadt stark prägte. Prunkvolle Barockbauten wie Kirchen, Klöster und Schlösser geben der Stadt ihr besonderes Gesicht. Von besonderer Bedeutung sind etwa die Jesuitenkirche, deren Fassade König Ludwig XIV. persönlich gestiftet hat, das Palais Besenval, Sitz einer einflussreichen Patrizierfamilie, und das Stadttheater mit seinen barocken Malereien. Auch das Museum Altes Zeughaus und der Ambassadorenhof stammen aus dieser Epoche, ebenso wie die Einsiedelei in der Verenaschlucht mit ihren drei barocken Kapellen.

 

Was ist eigentlich «barock»?

Der Stil des Barock entwickelte sich Ende des 16. Jahrhunderts in Italien. Der Begriff stammt aus dem Portugiesischen «barocco», was «seltsam unregelmässig geformte Perle» bedeutet. Kritiker nannten ihn abwertend «barock», weil er die ausgewogenen Regeln der antiken Architektur missachtete. Der prunkvolle Stil mit seiner Fülle an plastischen und malerischen Schmuckelementen schwappte von Italien nach Frankreich und von dort in die Schweiz, bis nach Solothurn. Dieses Überschwängliche prägte auch die Menschen, die zu dieser Zeit lebten. Im Wissen um ihre Vergänglichkeit im Diesseits hofften sie auf ein himmlisches Jenseits. Dies zeigt sich im Lebensgefühl der Menschen, das durch drei Motive geprägt ist: Der Vergänglichkeit (memento mori) und Nichtigkeit (vanitas) des Lebens steht die Freude des Lebens (carpe diem) gegenüber.

(Text Andreas Affolter)

 

 

«Damen und Dirnen, Sitten und Unsitten»

Liebesfreuden im Alten Solothurn - Eine Einführung für Abgebrühte – 2000 Jahre Lieben und Leben!

 

Sonntag, 19. September 2021, Bettag

17.00 – 19.00 Uhr

 

Solothurn war schon immer eine sehr lebensfrohe Stadt. Der Katholizismus wurde hier zwar praktiziert, doch kleine Liebesabenteuer waren üblich. Baden diente weniger der Hygiene als dem Vergnügen. Ein Besuch des Frauenhauses gehörte für die Herren dazu, aus gesundheitlichen Gründen!

In der Ambassadorenstadt imitierte die führende Gesellschaftsschicht den französischen Lebensstil. Man verkehrt ja am Hof.

 

Bei einem Unterbruch mit aphrodisischem Getränk, erzählt Ihnen Marie-Christine Egger vom grossen Herzensbrecher Casanova, der hier einiges erlebt hat…

 

Brauchen Sie etwas Anregung für die Liebe? Sie erhalten gleich ein paar abergläubische Hinweise.

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.- pro Person, inkl. Verpflegung

Dauer:  ca. 2h inklusive Halt und Konsumation

Öffentliche Führung:  Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

Top of Page Führung Solothurn

Impressum       Webdesign: Werbeagentur Vicha AG

Projektleitung: Dr. Margit Widmann

TELEFON  076 533 11 55

SOLOTHURNER BAROCKTAGE

FÜHRUNGEN SOLOTHURN

«GESTERN und HEUTE –

GEWÜRZE, GETRÄNKE, GESCHMACK und GENUSS»

Auf den Spuren der kulinarischen Vorlieben der Menschen.

 

Dienstag, 05. Oktober 2021

18.30 – 20.30 Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

 

Lädelisterben? Nicht bei uns! Das Solothurner

Gewerbe ist individuell und innovativ.

 

HEUTE - Lassen Sie sich beeindrucken von Spezialistinnen und Spezialisten mit besonderen Genussmitteln wie Grappa, Wein, Gewürzen und Teigwaren.

 

GESTERN - Seit wann gibt es diese Delikatessen, und wie

wurden sie früher genossen? Die Stadtführerin Marie-Christine Egger und vier

Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich Geschmack und handwerkliche Herstellung von Genussmitteln verändert haben.

 

 

 

 

 

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

«HANDWERK GESTERN UND HEUTE»

AUF DEN SPUREN DER 11 SOLOTHURNER ZÜNFTE

 

07. Oktober 2021

19.00 – 21.00 Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn.

 

 

 

 

 

Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ.

Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn.

Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals.

Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden –  nur mit Ihrem Beitrag auch in der Zukunft

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

«DIE GRÜNE WELT DER EINSIEDELEI»

Eine aussergewöhnliche Führung ins Pflanzenreich – zu jeder Jahreszeit Erlebnis

 

Dienstag, 10. August 2021,
18.30 – 20.30 Uhr

 

Julia Oehm erzählt von einheimischen Bäumen, Sträuchern und Kräutern, sowie von Moosen und Farnen, den faszinierenden Urgewächsen.

 

Marie-Christine Egger erzählt von Kienholzbrenner, Pechsieder, Spindel-, Feuer- und Lichtbäume, Liebeszauber und Orte mit vergrabenen Schätzen.

 

mehr Informationen

 

Julia Oehm

Dipl. Ing. (FH) Landschaftsarchitektur, Gartenplanung & Fachberatung

www.juliaoehm.ch

post@juliaoehm.ch 
  +41 79 846 19 79

 

Marie-Christine Egger, kulturhistorische Führungen Solothurn

Heimatschutzpreis des Kantons Solothurn

www.solothurn-stadtfuehrungen.ch

info@solothurn-stadtfuehrungen.com
+41 76 533 11 55

 

Treff- Endpunkt: Schluchteingang Süd
(Seite Alterszentrum Wengistein)

Kondition: ca. 3 km zu Fuss auf Waldwegen

Kosten: Fr. 20.- pro Person, inkl. passendes Getränk

Anzahl Teilnehmer: Max. 15 Personen

Dauer: 2 Stunden, unterbrochen von einem kurzen Halt.

Anmeldung: Julia Oehm: post@juliaoehm.ch oder Marie-Christine Egger:
info@solothurn-stadtfuehrungen.ch

 

Auch Gruppenführungen buchbar

Kosten: Fr. 250.- pro Gruppe, inkl. einem passenden Getränk

 

 

«Perücken und Puder, Parfüm und Parasiten»

Madame de Coin erzählt vom barocken Leben in der Ambassadorenstadt - Solothurn wird zur schönsten Barockstadt der Schweiz!

 

Sonntag, 08. August 2021

17.00 – 19.00 Uhr

 

Bei einem Rundgang durch die «schönste Barockstadt der Schweiz» erzählt Madame de Coin aus ihrem Leben: Von Theater, Musik, Tanz, Mode, Hygiene - und dem prunkvollen Leben am Ambassadorenhof.

Marie-Christine Egger entführt Sie mit allen Sinnen ins barocke Zeitalter und weisst Sie in die Fächersprache für «Ihre» Nacht ein.

 

Am Baseltor empfängt Sie die barocke Patrizierdame Madame de Coin. Bitte denken Sie daran, Ihren Pass, die Bollete, mitzubringen. Denn wer nicht aus sauberer Luft kommt, steht unter dem Verdacht aus einer mit Pest oder Cholera geschlagenen Stadt zu kommen und wird erbarmungslos zurückgewiesen.

Aber nicht nur Luft, auch Wasser gilt als Träger von Krankheiten. Weil Abwasserreinigungsanlagen noch unbekannt sind, wird Wasser aus hygienischen Gründen möglichst gemieden. Körperpflege mit Wasser, Hände- und Haarewaschen sind Krankheits- und Todesfallen. Statt gewaschen werden die Kopfhaare gepudert oder mit einer üppigen Perücke überstülpt. Darunter herrscht reges Leben.

Aber das barocke Leben besteht nicht nur aus Parasiten. Barock ist Lebensfreude. Das gesellschaftliche Leben wird überschwänglich. Am Ambassadorenhof ist fast jeden Abend Fest. Fackeln, Kerzen, Tafeln, Musik, Tanz und Liebschaften vermischen sich zu einer überschäumenden Lebenslust. Allerdings gelten genaue Regeln. Jede Bewegung der Füsse und Hände, jeder Gesichtsausdruck, jede Haltung des Fächers, ob geschlossen, halb oder ganz geöffnet, ob vor dem Gesicht, der Brust oder dem Fruchtbarkeitspunkt, bedeutet Einladung, Gleichgültigkeit oder Ablehnung. Und der Tanz folgt einer genauen, ausgefeilten Choreografie. Ein Leben voller Lust und Freude – sofern man nicht Gärtner, Köchin oder Zofe ist.

Kein anderes Zeitalter ist so geprägt von Lust und Leid in extremen Ausmaßen. Trinksprüche und Saufkultur nehmen überhand - die Renaissancemenschen wären erbleicht angesichts der Mengen, die barocke Menschen trinken und essen. Ungeziefer und Dreck belagern Menschen und Städte und in all dem feiern barocke Menschen mit einer Lust am Leben, die Bewunderung verdient.

Lass en Sie sich von Marie-Christine Egger in dieses Zeitalter entführen.

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.- pro Person, inkl. Verpflegung

Dauer: ca. 2h inklusive Halt und Konsumation

Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

Solothurner Barocktage

 

 

 

Vielseitige Barockführungen – für jeden etwas!

 

Samstag, 14. August – Sonntag, 22. August 2021

 

Führungen mit Marie-Christine Egger

 

Gesamtprogramm und Buchung unter www.barocktage.ch

 

Solothurn macht ihrem Image als «schönste Barockstadt der Schweiz» alle Ehre. Die Solothurner Barocktage finden vom

14. bis 22. August 2021 zum ersten Mal statt – mit einem reichhaltigen Programm.

 

Solothurn nennt sich zu Recht «die schönste Barockstadt der Schweiz». Von 1530 bis 1792 residierten hier die Ambassadoren der französischen Könige, was die Architektur der Stadt stark prägte. Prunkvolle Barockbauten wie Kirchen, Klöster und Schlösser geben der Stadt ihr besonderes Gesicht. Von besonderer Bedeutung sind etwa die Jesuitenkirche, deren Fassade König Ludwig XIV. persönlich gestiftet hat, das Palais Besenval, Sitz einer einflussreichen Patrizierfamilie, und das Stadttheater mit seinen barocken Malereien. Auch das Museum Altes Zeughaus und der Ambassadorenhof stammen aus dieser Epoche, ebenso wie die Einsiedelei in der Verenaschlucht mit ihren drei barocken Kapellen.

Was ist eigentlich «barock»?

Der Stil des Barock entwickelte sich Ende des 16. Jahrhunderts in Italien. De r Begriff stammt aus dem Portugiesischen «barocco», was «seltsam unregelmässig geformte Perle» bedeutet. Kritiker nannten ihn abwertend «barock», weil er die ausgewogenen Regeln der antiken Architektur missachtete. Der prunkvolle Stil mit seiner Fülle an plastischen und malerischen Schmuckelementen schwappte von Italien nach Frankreich und von dort in die Schweiz, bis nach Solothurn. Dieses Überschwängliche prägte auch die Menschen, die zu dieser Zeit lebten. Im Wissen um ihre Vergänglichkeit im Diesseits hofften sie auf ein himmlisches Jenseits. Dies zeigt sich im Lebensgefühl der Menschen, das durch drei Motive geprägt ist: Der Vergänglichkeit (memento mori) und Nichtigkeit (vanitas) des Lebens steht die Freude des Lebens (carpe diem) gegenüber.

(Text Andreas Affolter)

«Damen und Dirnen, Sitten und Unsitten»

Liebesfreuden im Alten Solothurn - Eine Einführung für Abgebrühte – 2000 Jahre Lieben und Leben!

 

Sonntag, 19. September 2021, Bettag

17.00 – 19.00 Uhr

 

Solothurn war schon immer eine sehr lebensfrohe Stadt. Der Katholizismus wurde hier zwar praktiziert, doch kleine Liebesabenteuer waren üblich. Baden diente weniger der Hygiene als dem Vergnügen. Ein Besuch des Frauenhauses gehörte für die Herren dazu, aus gesundheitlichen Gründen!

 

In der Ambassadorenstadt imitierte die führende Gesellschaftsschicht den französischen Lebensstil. Man verkehrt ja am Hof.

 

Bei einem Unterbruch mit aphrodisischem Getränk, erzählt Ihnen Marie-Christine Egger vom grossen Herzensbrecher Casanova, der hier einiges erlebt hat…

 

Brauchen Sie etwas Anregung für die Liebe? Sie erhalten gleich ein paar abergläubische Hinweise.

 

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