Führungen SolothurN

Aktuell

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«BÜCHER statt BILDER»

Buchdruck bringt Bildung.

Renaissance und Humanismus in Solothurn

Sonntag, 18. September 2022, Bettag

17.00 – 19.00 Uhr

«WEINFLÖSSER, WEINFÄSSER und WEINKONSUM»

2000 Jahre Grundnahrungsmittel WEIN

für die lebensfrohen und lebensfreudigen Solothurner

Führung mit 3 Degustationen

Sonntag, 16. Oktober 2022

17.00 – 19.00 Uhr

 «GESTERN und HEUTE – GEWÜRZE, GETRÄNKE, GESCHMACK und GENUSS»

Auf den Spuren der kulinarischen Vorlieben der Menschen.

Dienstag, 09. August 2022
18:30 – 20.30Uhr

Stadtführungen in Solothurn

 

Solothurn ist die schönste Barockstadt der Schweiz.
2000 Jahre alte Geschichten sind hier in den Mauern verborgen. Kommen Sie mit auf einen Rundgang, witzig, interessant für Jung und Junggebliebene – Gruppen oder Einzelpersonen – und tauchen Sie wahlweise ein in die römische, mittelalterliche und frühzeitliche Epoche.

 

Marie-Christine Egger  führt Sie als Bettelweib, Dienstmagd oder als «Madame de Coin» persönlich durch die Altstadt Solothurn’s.  Begleiten Sie die Marketenderin, Maria Angulata oder den Nachtwächter und erleben Sie ein Stück Geschichte.

«DIE GRÜNE WELT DER EINSIEDELEI»

Eine aussergewöhnliche Führung ins Pflanzenreich – zu jeder Jahreszeit
Erlebnis

Sonntag, 02.Oktober 2022
15.00 – ca. 17.00 Uhr

«AN-DENKEN, GE-DENKEN, DENK-MAL»

Führung über den Friedhof St. Katharinen zur Geschichte der Bestattungskultur

Samstag, 17.September 2022

14.00 – 17.00 Uhr

«HANDWERK GESTERN und HEUTE»

Auf den Spuren der 11 Solothurner Zünfte

«Apotheke im Alten Spital» -

Ein pharmaziehistorisches Bijou

Buchen Sie eine Führung durch die Spitalapotheke bei Marie-Christine Egger. Sie erfahren so allerlei
medizinisch Wissenswertes!

«Barocktage 2022»
Erleben Sie «Barock» in der Barockstadt Solothurn.

Samstag, 13. – Sonntag, 21. August 2022

Weitere Informationen: www.barocktage.ch

Hinweis: So, 14. August 2022, Lautenmusik und Geschichten 20.00 – 21.15 Uhr, Museum Altes Zeughaus

«GESTERN und HEUTE – GEWÜRZE, GETRÄNKE, GESCHMACK und GENUSS»

 

Dienstag, 09. August 2022

18:30 – 20.30Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lädelisterben? Nicht bei uns! Das Solothurner

Gewerbe ist individuell und innovativ.

 

HEUTE - Lassen Sie sich beeindrucken von Spezialistinnen und Spezialisten mit besonderen Genussmitteln wie Grappa, Wein, Gewürzen und Teigwaren.

 

GESTERN - Seit wann gibt es diese Delikatessen, und wie

wurden sie früher genossen? Die Stadtführerin Marie-Christine Egger und vier

Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich Geschmack und handwerkliche Herstellung von Genussmitteln verändert haben.

 

 

 

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

In der Altstadt Solothurn beim Brunnen, die Hanwerker von Gestern und Heute

«GESTERN und HEUTE – HANDWERK & ZUNFT»

 

Nächstes Datum im Jahr 2023

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn

 

 

 

 

Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ.

Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn.

Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine

Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals.

Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden – s isch immer e so gsi!

 

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

«DIE GRÜNE WELT DER EINSIEDELEI»

Eine aussergewöhnliche Führung ins Pflanzenreich – zu jeder Jahreszeit Erlebnis

 

Sonntag, 02.Oktober 2022
15.00 – ca. 17.00 Uhr

 

Julia Oehm, selbstständige Landschaftsarchitektin, Pflanzen- und Naturliebhaberin, erzählt von einheimischen Bäumen, Sträuchern und Kräutern sowie von Moosen und Farnen, den faszinierenden Urgewächsen.

 

Marie-Christine Egger, Kulturhistorische Führungen Solothurn, berichtet von Kienholzbrennern, Pechsiedern, Spindel-, Feuer- und Lichtbäumen, Liebeszauber und von Orten mit vergrabenen Schätzen.

 

Tauchen Sie mit uns ein in die Geschichte des Waldes rund um die Einsiedelei.

 

Während der Wald heute als Erholungsort gilt, wurden früher die verschiedenen Baumarten intensiv genutzt. Marie-Christine Egger erzählt, wie die Kelten aus Esche Speere und Lanzen fertigten und die Spitzen mit Gift von Eiben imprägnierten. Aus dem Holz der Eibe stellten die Engländer ausgezeichnete Langbögen her, die sie im Hundertjährigen Krieg verwendeten.

Für Schiesspulver, Druckerschwärze und Schuhwichse brauchte man Kohle, für die Beleuchtung Kienspäne. Die Waschweiber verwendeten Buchenasche und die Brückenbauer Esche.

Die Linde war der Gerichtsbaum. Wissen Sie, woher der Ausdruck «am grünen Tisch» stammt?

Weshalb hatte das Aschenputtel drei Haselnüsse, und was hat Holunder mit Frau Holle gemein? Im Weissdorn lebten die Feen. …  Weshalb trug Dionysos einen Efeukranz?

 

Erschrecken Sie nicht, wenn Julia Oehm Pflanzenteile isst: Sie weiss genau, was geniessbar ist und verrät es Ihnen ebenso, wie deren positiven Nutzen für Körper und Geist. Sie bringt Ihnen Bäume, Sträucher, Kräuter und andere interessante Pflanzen näher und gibt auch spezielle Ratschläge für Sie und Ihren Garten mit auf den Weg.

 

Die Führung ist spannend und erhält durch den Wechsel der Jahreszeiten immer wieder ein neues Gesicht.

 

mehr Informationen folgen...

 

Julia Oehm

Dipl. Ing. (FH) Landschaftsarchitektur, Gartenplanung & Fachberatung

www.juliaoehm.ch

post@juliaoehm.ch /  +41 79 846 19 79

 

Marie-Christine Egger, kulturhistorische Führungen Solothurn

Heimatschutzpreis des Kantons Solothurn

www.solothurn-stadtfuehrungen.ch

info@solothurn-stadtfuehrungen.com /  +41 76 533 11 55

 

Treff-Endpunkt: BSU-Linie Nr. 4 bis Haltestelle «St. Niklaus» bringt Sie zum Schluchteingang.

Kondition: ca. 1.5-2 km auf Waldwegen. Die Gehstrecke über den Meditationsweg, durch die Schlucht führt wieder an den Ausgangspunkt zurück

Kosten: Fr. 20.- pro Person, inkl. passendes Getränk

Anzahl Teilnehmer: Max. 15 Personen

Dauer: ca. 2 Stunden, unterbrochen von einem kurzen Halt mit Erfrischungsgetränk.

 

Anmeldung: Julia Oehm: post@juliaoehm.ch oder Marie-Christine Egger: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch

 

Auch Gruppenführungen buchbar

Kosten: Fr. 250.- pro Gruppe, inkl. einem passenden Getränk

 

 

«AN-DENKEN, GE-DENKEN, DENK-MAL»

Führung über den Friedhof St. Katharinen zur Geschichte der Bestattungskultur

 

Samstag, 17.September 2022

14.00 – 17.00 Uhr

 

Der Grabstein ist ein Denk-Mal: Träger des Gedenkens, ein Symbol von Vergänglichkeit und Ewigkeit. Gedenken wird zum Nachdenken: Denken – Nachdenken – Zurückdenken – Vorausdenken – Weiterdenken, Ausdruck des Erinnerns und Respekts. So sind Grabsteine kein Zeichen des Todes, sondern Zeichen des vorangegangenen Lebens. Das Grab ist Teil der Öffentlichkeit, ein Nutz- und Kultgegenstand.

Je mehr die Kultur den Tod ablehnte, desto mehr stellte sie ihn visuell dar.

Man wollte den Austausch zwischen Leben und Tod manipulieren und kontrollieren: Ich bin noch am Leben - der Tote liegt - der Betrachter steht - die Ordnung ist wiederhergestellt.

Mehr Informationen: siehe Programm bzw. VSSG

 

 

 

 

 

 

«BÜCHER statt BILDER»

Solothurn im 16. Jh. - Buchdruck bringt Bildung

Renaissance und Humanismus

 

Sonntag, 18. September 2022, Bettag

17.00 – 19.00 Uhr

 

Die der damaligen Mode gemäss prächtig gekleideten Dame Maria Angulata-Egger - passend zum Statussymbol ihres Mannes, erzählt von der beginnenden Neuzeit. Das Selbstbewusstsein der Bürger erwacht. Die Künste blühen. Solothurn sucht die Nähe zu Frankreich. Chorherren pflegen mit Zwingli einen regen Briefwechsel - die Kirche wird hinterfragt.

Bei einem Unterbruch im Roten Turm zeigt Ihnen Maria Angulata-Egger einzigartige Raritäten aus ihrem Kuriositätenkabinett. Diese Epoche umfasst Architektur, Musik, Tanz, Medizin, Kulinarisches und vieles mehr.

 

Die beginnende Neuzeit (16./17.Jh) ist eine wichtige, aber wenig bekannte Epoche des Stadtstaates Solothurn, welche massgeblich unsere heutige Gesellschaft mitgestaltet hat.

Die Philosophen und Wissenschaftler sind vom Humanismus getragen. Die Menschen dieser Zeit beginnen wieder nachzudenken und eigenständig zu handeln. Humanisten fördern neue Ideen, sind aber keine Fanatiker.

Humanistisch gebildete Politiker bereisen Europa. Die Strassen sind staubig oder sumpfig. In der Nacht ist ein Weiterkommen unmöglich. Die Verständigung hingegen ist kein Problem, denn alle Gebildeten sprechen fliessend Latein und meist auch Altgriechisch.

Schon 1546 besitzt Solothurn 5 Schulen. 1595 wird der Unterricht obligatorisch, armen Bürgersöhnen wird der Unterricht aus dem Almosenfond bezahlt. Seit einiger Zeit werden Bücher gedruckt. Solothurn besitzt wertvolle Bibliotheken.

Die Antike und die Geschichte werden entdeckt. «Nirgends holt man sich bessern Rat für die Zukunft als aus der Vergangenheit», meint der gelehrte Stadtschreiber Hans-Jakob vom Staal. Der Begriff des finsteren Mittelalters entsteht.

Mit Zwingli wird ein reger Briefwechsel geführt, die Kirche wird hinterfragt. Kopernikus entdeckt das Gesetz der Planetenbewegungen. Leonardo da Vinci, Kepler und Galilei realisieren, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist. Kann man das biblische Weltmodell noch ernst nehmen?

Solothurn sucht die Nähe Frankreichs. Der Ambassador findet hier eine standesgemässe Unterkunft. Höfisches Leben hält Einzug in Solothurn.

 

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.- pro Person, inkl. Verpflegung

Dauer:    ca. 2h inklusive Halt und Konsumation

Öffentliche Führung:  Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

 

 

 

«WEINFLÖSSER, WEINFÄSSER und WEINKONSUM»

Die lebensfrohen und festfreudigen Solothurner

Führung mit drei Degustationen!

 

Sonntag, 16. Oktober 2022

17.00 – 19.00 Uhr

 

Die Geschichte von Wirthen und Weinschenken, Küfern und Fassbindern, Sinnern, Einlässern, Weinschätzern, Flössern, Schleppern und Schiffziehern.

Haben Sie Öl am Hut? Haben Sie einen Affen oder einen Kater? Sind Sie blau? Dann sind Sie „chargé pour Soleure“. Kommen Sie mit ins lebensfrohe alte Solothurn und tauchen Sie ein in die Geschichte des Weins! Stossen Sie bei 3 Konsumationen wie damals üblich auf die Heiligen an –bereits im 11. Jh. gab es 25'000 Heilige!

 

Die Römer brachten den Wein in Amphoren nach Salodurum. Oft benutzten Sie auch Schläuche aus Ziegen- oder Schweinehaut. Ein Graffiti in Pompei lautet: Wir sind voll wie die Schläuche!

Im Mittelalter benutzte man für den Transport Holzfässer. Karl der Grosse hatte diese in Unkenntnis des Gärungsprozesses auch für den Weintransport vorgeschrieben. Aber die Fässer waren nicht dicht. Zum Glück hatten die Flösser auf der Aare jeweils ein Ergänzungsfässchen dabei. Allerdings hat dieses nie ausgereicht…

Im Mittelalter liebte man es, den Wein mit exotischen Gewürzen zu verbessern. Die getrunkenen Quantitäten waren erstaunlich hoch. Doch das Wasser war in den Städten knapp und voller Krankheitskeime. Die Abwässer der Kloaken gingen ins Grundwasser, aus dem die Sodbrunnen gespeist wurden. Sogar Dienstboten bekamen Wein, und gekocht wurde lieber in Wein als in Wasser. Wein war ein Grundnahrungsmittel!

Im 14. Jh. schlossen sich die Handwerker zu Zünften zusammen. In den Zunftstuben und nicht in den Gaststuben fanden die opulenten Feste statt. Bratensaft macht Bruderschaft! Mitglied der Wirthenzunft waren alle, die das Handwerk rund um den Wein ausübten. Zwar durften in den Zünften keine Frauen mittrinken; aber auch Frauen schätzten die Trinkfertigkeit und stellten diese unter Beweis.

1449 verburgrechteten sich Solothurn und Le Landeron. Dieser Vertrag wurde regelmässig erneuert und führte zu einer engen Freundschaft. Noch heute kommt der grösste Teil unseres Bürgerweins aus Le Landeron. Weshalb nun diese Reben an das Bürgerspital gefallen sind, über den Weinkonsum der Patienten und des Pflegepersonals, dazu gibt es viele lustige Geschichten.

Zwar wächst in unserer Lieblings-Schwesterstadt im Westen eigener Wein; leider ist es der sauerste Wein der Welt. Weshalb die eifersüchtigen Nachbarn dies erzählen und weshalb ein Grenchner für ein Mass Wein seine Frau verkauft hat, erfahren Sie an dieser kurzweiligen Führung mit Marie-Christine Egger. Gotthelf sagte über die Solothurner: Chalchbode vertreit meh! Prost!

 

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.- pro Person, inkl. Verpflegung

Dauer:    ca. 2h inklusive Halt und Konsumation

Öffentliche Führung:  Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

 

Top of Page Führung Solothurn

Impressum       Webdesign: Werbeagentur Vicha AG

Projektleitung: Dr. Margit Widmann

TELEFON  076 533 11 55

In der Altstadt Solothurn beim Brunnen, die Hanwerker von Gestern und Heute

Top of Page Führung Solothurn

mehr Informationen folgen...

«GESTERN und HEUTE –

GEWÜRZE, GETRÄNKE, GESCHMACK und GENUSS»

Auf den Spuren der kulinarischen Vorlieben der Menschen.

 

Dienstag, 09. August 2022

18.30 – 20.30 Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

 

Lädelisterben? Nicht bei uns! Das Solothurner

Gewerbe ist individuell und innovativ.

 

HEUTE - Lassen Sie sich beeindrucken von Spezialistinnen und Spezialisten mit besonderen Genussmitteln wie Grappa, Wein, Gewürzen und Teigwaren.

 

GESTERN - Seit wann gibt es diese Delikatessen, und wie

wurden sie früher genossen? Die Stadtführerin Marie-Christine Egger und vier

Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich Geschmack und handwerkliche Herstellung von Genussmitteln verändert haben.

 

 

 

 

 

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

«HANDWERK GESTERN UND HEUTE»

Nächstes Datum im Jahr 2023

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn.

 

 

 

 

 

Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ.

Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn.

Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine

Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals.

Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden – s isch immer e so gsi!

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

«DIE GRÜNE WELT DER EINSIEDELEI»

Eine aussergewöhnliche Führung ins Pflanzenreich – zu jeder Jahreszeit Erlebnis

 

Sonntag, 02.Oktober 2022
15.00 – ca. 17.00 Uhr

 

Julia Oehm, selbstständige Landschaftsarchitektin, Pflanzen- und Naturliebhaberin, erzählt von einheimischen Bäumen, Sträuchern und Kräutern sowie von Moosen und Farnen, den faszinierenden Urgewächsen.

 

Marie-Christine Egger, Kulturhistorische Führungen Solothurn, berichtet von Kienholzbrennern, Pechsiedern, Spindel-, Feuer- und Lichtbäumen, Liebeszauber und von Orten mit vergrabenen Schätzen.

 

Tauchen Sie mit uns ein in die Geschichte des Waldes rund um die Einsiedelei.

 

Während der Wald heute als Erholungsort gilt, wurden früher die verschiedenen Baumarten intensiv genutzt. Marie-Christine Egger erzählt, wie die Kelten aus Esche Speere und Lanzen fertigten und die Spitzen mit Gift von Eiben imprägnierten. Aus dem Holz der Eibe stellten die Engländer ausgezeichnete Langbögen her, die sie im Hundertjährigen Krieg verwendeten.

Für Schiesspulver, Druckerschwärze und Schuhwichse brauchte man Kohle, für die Beleuchtung Kienspäne. Die Waschweiber verwendeten Buchenasche und die Brückenbauer Esche.

Die Linde war der Gerichtsbaum. Wissen Sie, woher der Ausdruck «am grünen Tisch» stammt?

Weshalb hatte das Aschenputtel drei Haselnüsse, und was hat Holunder mit Frau Holle gemein? Im Weissdorn lebten die Feen. …  Weshalb trug Dionysos einen Efeukranz?

 

Erschrecken Sie nicht, wenn Julia Oehm Pflanzenteile isst: Sie weiss genau, was geniessbar ist und verrät es Ihnen ebenso, wie deren positiven Nutzen für Körper und Geist. Sie bringt Ihnen Bäume, Sträucher, Kräuter und andere interessante Pflanzen näher und gibt auch spezielle Ratschläge für Sie und Ihren Garten mit auf den Weg.

 

Die Führung ist spannend und erhält durch den Wechsel der Jahreszeiten immer wieder ein neues Gesicht.

 

mehr Informationen folgen...

 

Julia Oehm

Dipl. Ing. (FH) Landschaftsarchitektur, Gartenplanung & Fachberatung

www.juliaoehm.ch

post@juliaoehm.ch 
  +41 79 846 19 79

 

Marie-Christine Egger, kulturhistorische Führungen Solothurn

Heimatschutzpreis des Kantons Solothurn

www.solothurn-stadtfuehrungen.ch

info@solothurn-stadtfuehrungen.com
+41 76 533 11 55

 

Treff-Endpunkt: BSU-Linie Nr. 4 bis Haltestelle «St. Niklaus» bringt Sie zum Schluchteingang.

Kondition: ca. 1.5-2 km auf Waldwegen. Die Gehstrecke über den Meditationsweg, durch die Schlucht führt wieder an den Ausgangspunkt zurück

Kosten: Fr. 20.- pro Person, inkl. passendes Getränk

Anzahl Teilnehmer: Max. 15 Personen

Dauer: ca. 2 Stunden, unterbrochen von einem kurzen Halt mit Erfrischungsgetränk.

 

Anmeldung: Julia Oehm: post@juliaoehm.ch oder Marie-Christine Egger:
info@solothurn-stadtfuehrungen.ch

 

Auch Gruppenführungen buchbar

Kosten: Fr. 250.- pro Gruppe, inkl. einem passenden Getränk

 

 

«AN-DENKEN, GE-DENKEN, DENK-MAL»

Führung über den Friedhof St. Katharinen zur Geschichte der Bestattungskultur

 

Samstag, 17.September 2022

14.00 – 17.00 Uhr

 

Der Grabstein ist ein Denk-Mal: Träger des Gedenkens, ein Symbol von Vergänglichkeit und Ewigkeit. Gedenken wird zum Nachdenken: Denken – Nachdenken – Zurückdenken – Vorausdenken – Weiterdenken, Ausdruck des Erinnerns und Respekts. So sind Grabsteine kein Zeichen des Todes, sondern Zeichen des vorangegangenen Lebens. Das Grab ist Teil der Öffentlichkeit, ein Nutz- und Kultgegenstand.

Je mehr die Kultur den Tod ablehnte, desto mehr stellte sie ihn visuell dar.

Man wollte den Austausch zwischen Leben und Tod manipulieren und kontrollieren: Ich bin noch am Leben - der Tote liegt - der Betrachter steht - die Ordnung ist wiederhergestellt.

 

Mehr Informationen: siehe Programm

bzw. VSSG

«BÜCHER statt BILDER»

Solothurn im 16. Jh. - Buchdruck bringt Bildung

 

Sonntag, 18. September 2022, Bettag

17.00 – 19.00 Uhr

 

Die der damaligen Mode gemäss prächtig gekleideten Dame Maria Angulata-Egger - passend zum Statussymbol ihres Mannes, erzählt von der beginnenden Neuzeit. Das Selbstbewusstsein der Bürger erwacht. Die Künste blühen. Solothurn sucht die Nähe zu Frankreich. Chorherren pflegen mit Zwingli einen regen Briefwechsel - die Kirche wird hinterfragt.

Bei einem Unterbruch im Roten Turm zeigt Ihnen Maria Angulata-Egger einzigartige Raritäten aus ihrem Kuriositätenkabinett. Diese Epoche umfasst Architektur, Musik, Tanz, Medizin, Kulinarisches und vieles mehr.

 

Die beginnende Neuzeit (16./17.Jh) ist eine wichtige, aber wenig bekannte Epoche des Stadtstaates Solothurn, welche massgeblich unsere heutige Gesellschaft mitgestaltet hat.

Die Philosophen und Wissenschaftler sind vom Humanismus getragen. Die Menschen dieser Zeit beginnen wieder nachzudenken und eigenständig zu handeln. Humanisten fördern neue Ideen, sind aber keine Fanatiker.

Humanistisch gebildete Politiker bereisen Europa. Die Strassen sind staubig oder sumpfig. In der Nacht ist ein Weiterkommen unmöglich. Die Verständigung hingegen ist kein Problem, denn alle Gebildeten sprechen fliessend Latein und meist auch Altgriechisch.

Schon 1546 besitzt Solothurn 5 Schulen. 1595 wird der Unterricht obligatorisch, armen Bürgersöhnen wird der Unterricht aus dem Almosenfond bezahlt. Seit einiger Zeit werden Bücher gedruckt. Solothurn besitzt wertvolle Bibliotheken.

Die Antike und die Geschichte werden entdeckt. «Nirgends holt man sich bessern Rat für die Zukunft als aus der Vergangenheit», meint der gelehrte Stadtschreiber Hans-Jakob vom Staal. Der Begriff des finsteren Mittelalters entsteht.

Mit Zwingli wird ein reger Briefwechsel geführt, die Kirche wird hinterfragt. Kopernikus entdeckt das Gesetz der Planetenbewegungen. Leonardo da Vinci, Kepler und Galilei realisieren, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist. Kann man das biblische Weltmodell noch ernst nehmen?

Solothurn sucht die Nähe Frankreichs. Der Ambassador findet hier eine standesgemässe Unterkunft. Höfisches Leben hält Einzug in Solothurn.

 

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.- pro Person, inkl. Verpflegung

Dauer:  ca. 2h inklusive Halt und Konsumation

Öffentliche Führung:  Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

 

«WEINFLÖSSER, WEINFÄSSER und WEINKONSUM»

 

Die lebensfrohen und festfreudigen Solothurner

 

Führung mit drei Degustationen!

 

Sonntag, 16. Oktober 2022

17.00 – 19.00 Uhr

 

Die Geschichte von Wirthen und Weinschenken, Küfern und Fassbindern, Sinnern, Einlässern, Weinschätzern, Flössern, Schleppern und Schiffziehern.

Haben Sie Öl am Hut? Haben Sie einen Affen oder einen Kater? Sind Sie blau? Dann sind Sie „chargé pour Soleure“. Kommen Sie mit ins lebensfrohe alte Solothurn und tauchen Sie ein in die Geschichte des Weins! Stossen Sie bei 3 Konsumationen wie damals üblich auf die Heiligen an –bereits im 11. Jh. gab es 25'000 Heilige!

 

Die Römer brachten den Wein in Amphoren nach Salodurum. Oft benutzten Sie auch Schläuche aus Ziegen- oder Schweinehaut. Ein Graffiti in Pompei lautet: Wir sind voll wie die Schläuche!

Im Mittelalter benutzte man für den Transport Holzfässer. Karl der Grosse hatte diese in Unkenntnis des Gärungsprozesses auch für den Weintransport vorgeschrieben. Aber die Fässer waren nicht dicht. Zum Glück hatten die Flösser auf der Aare jeweils ein Ergänzungsfässchen dabei. Allerdings hat dieses nie ausgereicht…

Im Mittelalter liebte man es, den Wein mit exotischen Gewürzen zu verbessern. Die getrunkenen Quantitäten waren erstaunlich hoch. Doch das Wasser war in den Städten knapp und voller Krankheitskeime. Die Abwässer der Kloaken gingen ins Grundwasser, aus dem die Sodbrunnen gespeist wurden. Sogar Dienstboten bekamen Wein, und gekocht wurde lieber in Wein als in Wasser. Wein war ein Grundnahrungsmittel!

Im 14. Jh. schlossen sich die Handwerker zu Zünften zusammen. In den Zunftstuben und nicht in den Gaststuben fanden die opulenten Feste statt. Bratensaft macht Bruderschaft! Mitglied der Wirthenzunft waren alle, die das Handwerk rund um den Wein ausübten. Zwar durften in den Zünften keine Frauen mittrinken; aber auch Frauen schätzten die Trinkfertigkeit und stellten diese unter Beweis.

1449 verburgrechteten sich Solothurn und Le Landeron. Dieser Vertrag wurde regelmässig erneuert und führte zu einer engen Freundschaft. Noch heute kommt der grösste Teil unseres Bürgerweins aus Le Landeron. Weshalb nun diese Reben an das Bürgerspital gefallen sind, über den Weinkonsum der Patienten und des Pflegepersonals, dazu gibt es viele lustige Geschichten.

Zwar wächst in unserer Lieblings-Schwesterstadt im Westen eigener Wein; leider ist es der sauerste Wein der Welt. Weshalb die eifersüchtigen Nachbarn dies erzählen und weshalb ein Grenchner für ein Mass Wein seine Frau verkauft hat, erfahren Sie an dieser kurzweiligen Führung mit Marie-Christine Egger. Gotthelf sagte über die Solothurner: Chalchbode vertreit meh! Prost!

 

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.- pro Person, inkl. Verpflegung

Dauer:  ca. 2h inklusive Halt und Konsumation

Öffentliche Führung:  Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

Impressum

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Projektleitung: Dr. Margit Widmann